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Wechsel in die private Krankenversicherung: Was ist zu beachten?

Wechsel in die private Krankenversicherung: Was ist zu beachten?

Privatversicherte genießen vielfältige Privilegien wie eine Vorzugsbehandlung beim Arzt und kürzere Wartezeiten auf einen Termin. Doch wie klappt es mit der Aufnahme in eine private Krankenversicherung und was ist dabei zu beachten?

Beamte, Selbständige und Gutverdiener

Wechsel in die private Krankenversicherung: Was ist zu beachtenDas zweigleisige deutsche Gesundheitssystem ist schon lange umstritten. Neben den gesetzlichen Krankenkassen, in denen der größte Teil der Bevölkerung versichert ist, gibt es die privaten Krankenversicherungen, die Beamten, Selbständigen und Gutverdienern vorbehalten ist. Diese ist übrigens keine Erfindung der Neuzeit, sondern entstand schon mit der Einführung der Versicherungspflicht durch Otto von Bismarck. Weil dessen Krankenkassen nur für Arbeiter gedacht waren, entstanden zusätzliche Versicherungen für zahlreiche andere Berufsgruppen. Heute ist die PKV vor allem den Beamten vorbehalten, sowie verschiedenen selbständigen Berufsgruppen vom Rechtsanwalt bis zum Start Up-Gründer und den Gutverdienern, die die jährliche Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit 59.400 Euro überschreiten. Letzteres ist auch ein Grund, warum ein Beitritt in die PKV von vielen Menschen wie ein Lebenstraum behandelt wird: Zeigt er doch, dass ein gewisses hohes Einkommen erreicht wurde.

PKV-Tarife gut vergleichen

Ob Beamtenstatus, üppiges Einkommen oder einfach nur Mut zur Selbständigkeit: Wer den Schritt in die private Krankenversicherung wagt, sollte sich vorher über die zahlreichen Tarife der Versicherungsgesellschaften informieren. Spezielle Berater und Onlineportale können dabei enorm helfen. So haben viele Menschen zuletzt bei wefox.de eine Private Krankenversicherung abgeschlossen, einem neuen innovativen Portal, das vielfältige Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Wichtig bei der Beitragsberechnung sind zum Beispiel Faktoren wie die Selbstbeteiligung und die Altersrückstellungen. Wer eine höhere Selbstbeteiligung vereinbart, kann bei den monatlichen Versicherungsraten sparen. Ein wenig Glück gehört natürlich dazu, dass es nicht zu einem schweren Unfall mit hohen Kosten kommt. Ein Beispiel: Wer eine jährliche Selbstbeteiligung von bis 1.500 Euro vereinbart und dafür jeden Monat 100 Euro weniger zahlt, kann im Idealfall, wenn keinerlei Kosten entstehen, 1.200 Euro sparen. Kommt es jedoch zu einem Unfall und zu Kosten von 1.300 Euro, müssen diese im Rahmen der Selbstbeteiligung komplett selbst bezahlt werden.

Vorsicht steigende Tarife im Alter

Private Krankenversicherungen locken junge gesunde Menschen mit günstigen Tarifen, da diese Mitglieder nur wenige Kosten verursachen. Dies ist gerade für junge Selbständige attraktiv, die hier weniger zahlen als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Tarife im höheren Alter stark ansteigen werden. Daher ist die Vereinbarung von Altersrückstellungen sinnvoll: Dabei zahlen jüngere Mitglieder mehr als sie eigentlich müssten und bauen so ein finanzielles Polster für später auf.

Bild: ©istock.com/kupicoo

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