wo dein Blick mich findet

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Titel: Wo dein Blick mich findet

Autorin: Dorothea Morgenroth

Verlag: Gerth Medien

ISBN. 978-3986951740 – 320 Seiten – 21.05.2026 – 20 Euro 

Sterne:⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

 

 

 

Klappentext

Schottland, Mitte der 1920er-Jahre: Lucy Hunter bringt ein uneheliches Kind zur Welt und wird in einem der gefürchteten „Magdalenenheime“ untergebracht, wo Hoffnung rar ist und Mütter meist von ihren Kindern getrennt werden.

Nach einem Unfall erwacht sie im Schloss einer reichen Familie in den Highlands – ohne Erinnerung, als läge ihre Vergangenheit in einem undurchdringlichen Nebel. Während Lucy versucht, sich in dem fremden Leben zurechtzufinden, wird eine ältere Dame unerwartet zu ihrer Verbündeten. Mit der Hilfe von Lady Mae O’Malley erkennt Lucy Stück für Stück, wie sie an jenen Ort gelangt ist und weshalb nichts so ist, wie es scheint …

Ein bewegender historischer Roman über Identität, Mutterliebe, Gerechtigkeit und die stille Kraft des Glaubens an einen Gott, der seine Kinder niemals übersieht.

 Leseprobe: 

Meine Meinung

Spurensuche im schottischen Hochland: Über das Überleben, Schweigen und die Macht der Hoffnung

Die Jahre 1925 und 1926 markieren eine Zeit des Umbruchs. Während vielerorts das turbulente Leben der Goldenen Zwanziger gefeiert wurde, herrschte abseits des Glanzes oft unbarmherzige gesellschaftliche Härte. Dieser emotionale historische Roman entführt die Leserschaft genau in jene Epoche und verwebt ein dramatisches Schicksal vor der beeindruckenden Kulisse Schottlands.

Worum es geht Als die junge Lucy Hunter Mitte der 1920er-Jahre in Schottland unehelich schwanger wird, bricht die Moral der damaligen Zeit unerbittlich über sie herein: Sie wird in ein streng geführtes Magdalenenheim gesperrt. Statt Mitgefühl erwarten sie dort harte Arbeit, emotionale Kälte und die grausame Trennung von ihrem Kind.

Doch ein schwerer Unfall reißt Lucy aus dieser Welt. Sie erwacht auf einem prachtvollen Anwesen mitten in den Highlands – ohne jede Erinnerung daran, wer sie ist oder wie sie dorthin gelangte. Gefangen in einer völlig fremden, aristokratischen Umgebung versucht sie, die Bruchstücke ihres Lebens zusammenzufügen. Hilfe bekommt sie dabei von der klugen und eigenwilligen Lady Mae O’Malley. Seite an Seite kommen die beiden Frauen einem Geflecht aus Schwindel und dunklen Geheimnissen auf die Spur.

Was diesen Roman auszeichnet

  • Starke Kontraste: Der bildhafte Schreibstil stellt die düstere, beklemmende Enge des Heims der majestätischen und wilden Natur der schottischen Naturkulisse eindrucksvoll gegenüber.

  • Authentische Protagonistinnen: Lucy berührt durch ihre Verwundbarkeit und ihren unerschütterlichen Lebensmut. Im Zusammenspiel mit der scharfsinningen Lady Mae entsteht eine mitreißende Dynamik.

  • Tiefgang und Herz: Trotz schwerer Themen wie Stigmatisierung, Verlust und gesellschaftlicher Willkür schwingt stets ein Hoffnungsschimmer durch die Geschichte.

Glaube, Gerechtigkeit und unzerbrechliche Bande Über der spannenden Suche nach der Wahrheit liegt ein feines, emotionales Fundament. Im Zentrum stehen die kompromisslose Liebe einer Mutter und das Vertrauen darauf, dass selbst im tiefsten Leid Würde und Gerechtigkeit nicht gänzlich verloren gehen. Diese spirituelle Note verleiht der Handlung eine spürbare Wärme.

Empfehlung Ein fesselnder und tief bewegender Schmöker für alle, die historisch fundierte Geschichten über starke Frauen, geheimnisvolle Wendungen und große Gefühle lieben. Absolute Leseempfehlung!

Wo dein Blick mich findet.

Autorin

© privat

Dorothea Morgenroth

Dorothea Morgenroth ist seit mehr als dreißig Jahren verheiratet, Mutter von vier erwachsenen Kindern, Schwiegermutter und Paten-Oma. Mit ihrer Familie lebt sie in Bayern. Nachdem sie ihre Liebe zu Büchern jahrzehntelang nur lesend ausgelebt hat, beschloss sie bald nach ihrem vierzigsten Geburtstag, selbst schöpferisch tätig zu werden, und begann zu schreiben. Jetzt erscheint der siebte Roman aus ihrer Feder.

 

 

 

 

 




Friederike Lober – Redakteurin mit Herz für Bücher, Autorinnen und Autoren
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