
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Oliver Döll – Videoproduktion und TVüberregional.de
Anbieter:
Oliver Döll
Karl-Hermann-Zahn-Straße 61
69168 Wiesloch
E-Mail: doellvideo@gmail.com
Mobil: 0176 58717307
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Videoproduktionen, Film- und Bildbearbeitungen, Werbeclips, Onlinewerbung, Veröffentlichungen auf TVüberregional.de, redaktionelle Dienstleistungen sowie damit verbundene Leistungen von Oliver Döll.
Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich in Textform bestätigt wurden.
2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Ein Vertrag kommt durch eine schriftliche oder in Textform erfolgende Auftragsbestätigung zustande.
Art, Umfang, Zeitraum und Preis der vereinbarten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Auftrag oder der individuellen Preisvereinbarung.
Mit einem Werbeauftrag wird kein Abonnement abgeschlossen. Die Werbung endet automatisch nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
3. Werbeleistungen auf TVüberregional.de
Die Werbeleistung kann insbesondere erfolgen durch:
- Veröffentlichung von Anzeigen, Bildern, Texten oder Gastartikeln auf TVüberregional.de,
- Einbindung von Werbeclips in Filmproduktionen,
- Veröffentlichung von Videos oder redaktionell gekennzeichneten Unternehmensbeiträgen,
- sonstige ausdrücklich vereinbarte Online-Werbeleistungen.
Die Darstellung kann abhängig vom verwendeten Gerät, Browser, Bildschirmformat oder technischen Änderungen der Webseite geringfügig abweichen.
Ein zusätzlicher Beleg in Papierform, auf DVD oder auf einem anderen Datenträger wird nur erstellt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Als Leistungsnachweis genügt grundsätzlich die Veröffentlichung beziehungsweise Bereitstellung der vereinbarten Leistung.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Ausführung erforderlichen Texte, Bilder, Logos, Musikstücke, Videos, Genehmigungen und sonstigen Inhalte rechtzeitig zur Verfügung.
Der Auftraggeber versichert, dass er die erforderlichen Rechte an den überlassenen Materialien besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt.
Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Zulieferung entstehen, verlängern vereinbarte Bearbeitungszeiten entsprechend.
5. Korrekturen und Beanstandungen
Offensichtliche Mängel sollen unverzüglich nach Übergabe oder Veröffentlichung in Textform mitgeteilt werden.
Der Auftraggeber muss den beanstandeten Mangel möglichst genau beschreiben und Oliver Döll Gelegenheit zur Prüfung und gegebenenfalls Nachbesserung geben.
Reine Geschmacksänderungen, nachträglich gewünschte Ergänzungen oder Änderungen, die nicht Gegenstand des ursprünglichen Auftrags waren, gelten nicht als Mangel und können zusätzlich berechnet werden.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist bei Auftragserteilung eine Anzahlung von 50 Prozent der vereinbarten Vergütung fällig.
Der verbleibende Betrag ist nach Fertigstellung beziehungsweise Erbringung der vereinbarten Leistung innerhalb von acht Kalendertagen ohne Abzug zu zahlen.
Soweit keine individuelle Preisvereinbarung getroffen wurde, gilt die bei Auftragserteilung gültige Preisliste.
Zusätzliche Leistungen, nachträgliche Änderungen, Telefonberatung, Schreibarbeiten, Bildbearbeitungen, Vermittlungen, E-Mail-Aufträge sowie Änderungen an bereits veröffentlichten Onlineartikeln werden nach der vereinbarten Vergütung oder nach der gültigen Preisliste berechnet.
7. Termine und Stornierung von Videoproduktionen
Vereinbarte Produktionstermine werden erst nach Auftragsbestätigung und Eingang der vereinbarten Anzahlung verbindlich reserviert.
Bei einer Absage durch den Auftraggeber können folgende Stornokosten berechnet werden:
- bis 15 Kalendertage vor dem Termin: keine Stornokosten,
- 14 bis 8 Kalendertage vor dem Termin: 25 Prozent des vereinbarten Auftragswertes,
- 7 Kalendertage bis 1 Kalendertag vor dem Termin: 50 Prozent des vereinbarten Auftragswertes,
- am Produktionstag oder bei Nichtdurchführung vor Ort aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat: bis zu 100 Prozent des vereinbarten Auftragswertes.
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8. Abnahme und Lieferung
Filme, Bilddateien, Druckerzeugnisse, Datenträger und sonstige individuell für den Auftraggeber hergestellte Leistungen sind nach Fertigstellung zu prüfen.
Individuell angefertigte Leistungen können nicht allein deshalb zurückgegeben oder umgetauscht werden, weil sie dem Auftraggeber nachträglich nicht mehr gefallen. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.
9. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern beziehungsweise Rechteinhabern.
Der Auftraggeber erhält die im Angebot oder Vertrag ausdrücklich vereinbarten Nutzungsrechte. Fehlt eine ausdrückliche Regelung, erhält er ein einfaches Nutzungsrecht für den vertraglich vorausgesetzten Zweck.
Eine Bearbeitung, Veränderung, Kürzung, Weiterveräußerung, Unterlizenzierung oder Nutzung außerhalb des vereinbarten Zwecks bedarf der vorherigen Zustimmung in Textform, soweit sie nicht gesetzlich erlaubt ist.
Unberechtigte Vervielfältigungen oder Veröffentlichungen können zivilrechtliche und gegebenenfalls strafrechtliche Folgen haben.
10. Überlassene Datenträger und Altmaterialien
Für altersbedingte Schäden, bereits vorhandene Mängel oder technisch nicht erkennbare Defekte an überlassenen Videokassetten, Audiokassetten, Schallplatten, Speichermedien oder sonstigem Ausgangsmaterial haftet Oliver Döll nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Eine erfolgreiche Digitalisierung oder Wiederherstellung kann bei beschädigtem oder gealtertem Material nicht garantiert werden.
11. Haftung
Oliver Döll haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Gesetzlich zwingende Haftungsansprüche bleiben unberührt.
12. Verbraucher und Widerrufsrecht
Schließt ein Verbraucher einen Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel oder außerhalb von Geschäftsräumen, kann grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen.
In solchen Fällen ist gegebenenfalls eine gesonderte Widerrufsbelehrung erforderlich. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzen keine gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsbelehrung.
13. Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sollen in Textform erfolgen. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: August 2026
Hinweis: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden nicht anwaltlich geprüft und stellen keine Rechtsberatung dar.