Erlangen. Wie lässt sich herausfinden, welche Rolle die eigene Familie während der Zeit des Nationalsozialismus gespielt hat? Das Stadtarchiv Erlangen lädt am Dienstag, 3. November 2026, um 18 Uhr zu einem Gesprächsabend ein. Veranstaltungsort ist der Lesesaal des Stadtarchivs in der Luitpoldstraße 47.
Gespräch über Recherche, Quellen und persönliche Fragen
Im Mittelpunkt stehen die ersten Schritte bei der Familienforschung, der Umgang mit historischen Dokumenten und die Frage, wie persönliche Erkenntnisse eingeordnet werden können. Besucherinnen und Besucher können eigene Fragen und Erfahrungen einbringen.
Gesprächspartner sind Andreas Jobst, Leiter des Stadtarchivs, und Professorin Christina Strunck, Leiterin des Kunsthistorischen Instituts der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Einblicke in eine recherchierte Familiengeschichte
Christina Strunck stellt Ergebnisse ihrer eigenen Familienrecherche vor und liest aus ihrem Buch „Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte“. Andreas Jobst gibt zuvor einen Überblick über die Aufarbeitung der NS-Geschichte.
Nach Angaben der Stadt Erlangen haben neu zugängliche historische Quellen, darunter die online verfügbare NSDAP-Mitgliederkartei des US-Nationalarchivs, das Interesse an solchen Nachforschungen verstärkt. Archive können bei der Einordnung der Quellen helfen.
Termin im Überblick
Wann: Dienstag, 3. November 2026, 18 Uhr.
Wo: Stadtarchiv Erlangen, Lesesaal, Luitpoldstraße 47.
Ob eine Anmeldung erforderlich ist und ob Kosten entstehen, geht aus der vorliegenden Mitteilung nicht hervor. Interessierte können sich vorab beim Stadtarchiv erkundigen.

Quelle: Stadt Erlangen, RathausReport Nr. 134 vom 28. Oktober 2026, Meldung „Familiengeschichte im Nationalsozialismus“; Presseinformationen der Stadt Erlangen.
Redakteurin Friederike Lober – www.tvueberregional.de – Ihre Berichterstatterin aus Ihrer Region.
