Das Languedoc – Florida auf Französisch

Endlose Sandstrände, Palmen, Flamingos, historische Städte und eine hervorragende Küche: Das Languedoc ist für mich das Florida Europas. Nur mit deutlich mehr französischem Charme!

Während sich an der Côte d’Azur die Schönen und Reichen tummeln, geht es im Languedoc vielerorts noch angenehm entspannt zu. Hier gibt es kilometerlange Sandstrände, lebhafte Wochenmärkte, ausgezeichnete Weine und kleine Restaurants, in denen man für sein Geld noch richtig gut essen kann.

Aber das Languedoc ist weit mehr als eine Baderegion. Deshalb verbinden wir die schönsten Strände mit einer Rundreise durch historische Städte, romantische Dörfer und die Weinlandschaften Südfrankreichs.

Die schönsten Strände – Sand, so weit das Auge reicht

Wer breite Sandstrände liebt, ist hier genau richtig.

Die Plage de l’Espiguette bei Le Grau-du-Roi gehört zu den eindrucksvollsten Naturstränden Frankreichs. Gewaltige Dünen und kilometerlanger Sandstrand vermitteln beinahe das Gefühl, am Atlantik zu sein.

Ganz anders präsentiert sich La Grande-Motte. Palmen, Yachthafen, breite Strände und die ungewöhnliche Pyramidenarchitektur erinnern tatsächlich ein wenig an Florida.

Besonders schön sind auch die Strände von Sérignan-Plage, die mit viel Platz und einer entspannten Atmosphäre begeistern.

Lan Grande Motte

In Gruissan warten die berühmten Strandhäuser auf Stelzen und herrliche Sandstrände. Weiter südlich bei Leucate und La Franqui wechseln sich wilde Naturstrände, Lagunen und kleine Badeorte ab.

Doch irgendwann lockt uns das Hinterland. Und dort gibt es mindestens ebenso viel zu entdecken.

Unsere Rundreise durch das Languedoc

Wir starten in Nîmes und fahren über Pézenas, Béziers und Roquebrun nach Narbonne. Anschließend führt uns die Reise über Gruissan, Limoux und Albi nach Saint-Guilhem-le-Désert und Montpellier, bevor wir nach Nîmes zurückkehren.

Nîmes → Pézenas → Béziers → Roquebrun → Narbonne → Gruissan → Limoux → Albi → Saint-Guilhem-le-Désert → Montpellier → Nîmes

Für diese Tour sollte man sich acht bis zehn Tage Zeit nehmen. Mit zusätzlichen Strandtagen darf es natürlich auch etwas länger sein.

Nîmes – ein Stück Rom in Südfrankreich

Unsere Reise beginnt in Nîmes, wo uns eine der besterhaltenen römischen Arenen der Welt erwartet. Auch das Maison Carrée, ein fast vollständig erhaltener antiker Tempel, ist beeindruckend.

Danach bummeln wir durch die Altstadt, genießen einen Kaffee auf einem schattigen Platz und lassen uns von der südfranzösischen Atmosphäre anstecken.

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