
Schwetzingen. Das Museum der Stadt Schwetzingen lädt am Mittwoch, 30. September 2026, zu einem Vortrag über Stéphanie von Baden und ihren Einfluss auf die Mannheimer Musikkultur ein.
Referentin Leony Gräfe beleuchtet ab 19 Uhr im Palais Hirsch ein bislang wenig beachtetes Kapitel der regionalen Musikgeschichte. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Museum frei Haus“ und findet anlässlich des 51. Schwetzinger Mozartfestes statt.
Nach dem Wegzug des kurfürstlichen Hofes nach München im Jahr 1778 verlor Mannheim zunächst seine herausragende Stellung als Musikzentrum. Rund 40 Jahre später setzte Stéphanie von Baden neue kulturelle Impulse. Die Adoptivtochter Napoleons I. und Großherzogin-Witwe von Baden lebte im Mannheimer Schloss, sammelte Musikalien, pflegte ein weitreichendes gesellschaftliches Netzwerk und wirkte an wichtigen Personalentscheidungen des Hof- und Nationaltheaters mit.
Der Vortrag thematisiert außerdem ihre Verbindung zu Schwetzingen. Stéphanie von Baden hielt sich zeitweise im Schwetzinger Schloss auf und brachte dort ihre erste Tochter zur Welt.
Veranstaltung im Überblick
Termin: Mittwoch, 30. September 2026, 19 bis 20 Uhr
Ort: Palais Hirsch, Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen
Eintritt: frei
Anmeldung: wird erbeten
Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Forschungszentrum Hof | Musik | Stadt.
Quelle: Stadtverwaltung Schwetzingen
Redaktion TVüberregional
Oliver Döll
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