Ansbach-Katterbach. Der erste Jahresbericht zur PFAS-Abstromsicherung im Altlastenfall Katterbach wird voraussichtlich erst bis Ende 2026 veröffentlicht. Das teilte die Stadt Ansbach am 8. Oktober 2026 mit. Grund sind zusätzliche Fristen im Verfahren zur Prüfung und Freigabe des umfangreichen Berichts.

TVüberregional-Symbolbild zur verzögerten Veröffentlichung des PFAS-Jahresberichts in Ansbach-Katterbach
Symbolbild: TVüberregional – keine Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Bericht umfasst mehr als 800 Seiten

Bereits im Februar 2026 hatte die Stadt über das Vorliegen des ersten Jahresberichts informiert. Die fachliche Prüfung ist nach Angaben der Stadt inzwischen abgeschlossen. Vor der Veröffentlichung müssen jedoch mögliche Schutzinteressen geprüft und Beteiligte nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz angehört werden.

Der Bericht umfasst mehr als 800 Seiten einschließlich Anlagen. Im Anhörungsverfahren haben Beteiligte teilweise Fristverlängerungen beantragt. Dadurch verschiebt sich die Veröffentlichung nach derzeitiger Einschätzung der Stadt bis zum Jahresende.

Hintergrund: PFAS-Belastung in Katterbach

Im Bereich des ehemaligen Feuerlöschübungsplatzes der Katterbach-Kaserne wurden 2014 erhöhte Konzentrationen per- und polyfluorierter Chemikalien festgestellt. Seitdem wird die Ausbreitung der Belastung untersucht und es werden Maßnahmen zur Sicherung des Grundwassers verfolgt.

Die Mitteilung zur Verzögerung enthält keine neue Bewertung der gesundheitlichen Belastung und keine neuen Messwerte. Über solche Fragen lässt sich erst auf Grundlage der veröffentlichten Untersuchungen berichten.

Weitere Informationen

Die Stadt stellt Informationen und Unterlagen zum Altlastenfall auf ihrer Internetseite bereit. Bürgerinnen und Bürger können dort den Stand des Verfahrens nachlesen.

Originalquelle: Stadt Ansbach – Mitteilung vom 8. Oktober 2026. Hintergrundinformationen der Stadt.

Redakteurin Friederike Lober – www.tvueberregional.de – Ihre Berichterstatterin aus Ihrer Region.

Artikelaufrufe: 1