
Fürth. Die Stadt Fürth plant vorsorgliche Haushaltsverbesserungen für die Jahre 2027 bis 2032. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen in diesem Zeitraum insgesamt 33 Millionen Euro ausmachen. Der Stadtrat soll am 28. Oktober 2026 darüber entscheiden.
26 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt
Von den geplanten Verbesserungen entfallen laut Stadt 26 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und weitere sieben Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Das entspricht über sechs Jahre durchschnittlich mehr als fünf Millionen Euro pro Jahr.
Oberbürgermeister Thomas Jung begründet die Pläne mit dem Ziel, Fürths finanzielle Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern. Nach Darstellung der Stadt ist der aktuelle Haushalt genehmigt, die Gewerbesteuereinnahmen entwickeln sich positiv und Schulden wurden über Jahre abgebaut. Zugleich stehen weiterhin hohe Investitionen in Schulen und Infrastruktur an.
Welche Maßnahmen stehen zur Diskussion?
Eine von der Stadt übersandte Einsparliste nennt unter anderem höhere Gebühren, Einsparungen bei einzelnen Angeboten und Anpassungen von Zuschüssen. Die Vorschläge sind noch keine beschlossenen Maßnahmen. Über ihre Umsetzung soll der Stadtrat beraten.
Die Stadt erwartet, dass bis 2032 wichtige Schulbauprojekte und mehrere größere Brückenmaßnahmen abgeschlossen sein werden. Der Oberbürgermeister sieht das Paket als Vorsorge, um künftige finanzielle Engpässe zu vermeiden.
Quelle: Stadt Fürth, Bürgermeister- und Presseamt, Pressemitteilung Nr. 295/26 vom 22. Oktober 2026 sowie beigefügte Einsparliste 2027 bis 2032. Offizielle Internetseite der Stadt Fürth.
Redakteurin Friederike Lober – www.tvueberregional.de – Ihre Berichterstatterin aus Ihrer Region.
