Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis. Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit ist es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim innerhalb von nur 24 Stunden zu insgesamt sieben Flächenbränden gekommen. Größere Schäden an Gebäuden entstanden nach bisherigen Informationen nicht. Dies ist vor allem dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren zu verdanken.
Großer Flächenbrand bei Ketsch

Am Samstagnachmittag kam es im Bereich der Ortschaft Ketsch zu einem größeren Flächenbrand. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten mehrere Heuballen in Brand. In der Folge brannte eine Feldfläche von rund 25 Hektar ab.
Die Feuerwehr war mit mehr als 70 Einsatzkräften vor Ort. Über zwei Stunden dauerte es, bis der Brand gelöscht werden konnte. Nach Angaben der Polizei war auffällig, dass sich zahlreiche Schaulustige an der Einsatzstelle einfanden.
Gerade bei solchen Bränden können Schaulustige die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich behindern. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte benötigen freie Zufahrtswege und ausreichend Platz, um schnell und sicher arbeiten zu können.
Böschungsbrand bei Oftersheim greift auf Holzlager über
Ein weiterer Brand ereignete sich am frühen Sonntagmorgen gegen 04:00 Uhr im Bereich des Wingertsbuckels bei Oftersheim. Dort brach ein Böschungsbrand aus, der schnell auf ein Holzlager übergriff.
Auch hier war die Feuerwehr mit mehr als 20 Kräften im Einsatz. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Brand gelöscht werden. Durch das schnelle Eingreifen wurde verhindert, dass sich das Feuer weiter ausbreitete.
Die beiden genannten Fälle zeigen, wie schnell sich Brände bei Trockenheit und hohen Temperaturen entwickeln können. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette oder der unvorsichtige Umgang mit offenem Feuer kann ausreichen, um einen Flächenbrand auszulösen.
Trockenheit erhöht die Brandgefahr erheblich
Die Polizei weist darauf hin, dass Hitze und anhaltende Trockenheit ideale Bedingungen für das Entstehen und die schnelle Ausbreitung von Bränden schaffen. Trockene Wiesen, Felder, Böschungen, Heuballen oder Holzlager können sich bei entsprechenden Bedingungen besonders schnell entzünden.
Deshalb ist besondere Vorsicht geboten. Zigaretten sollten niemals achtlos weggeworfen werden. Offenes Feuer, Grillen auf nicht geeigneten Flächen oder der fahrlässige Umgang mit heißen Gegenständen können bei Trockenheit gefährliche Folgen haben.
Auch Autofahrer sollten aufmerksam sein. Heiße Fahrzeugteile, Katalysatoren oder achtlos entsorgte Gegenstände können auf trockenen Flächen ebenfalls ein Risiko darstellen. Wer Rauchentwicklung oder Feuer bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf wählen und genaue Angaben zum Standort machen.
Die Feuerwehren in der Region leisten bei solchen Einsätzen wichtige Arbeit. Gerade bei Flächenbränden zählt jede Minute, weil Wind, Trockenheit und hohe Temperaturen eine schnelle Ausbreitung begünstigen können.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Polizeipräsidium Mannheim
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