GEMEINDE REILINGEN – Auf den Punkt gebracht – Nr.8/2021

GEMEINDE REILINGEN   Presseinformation  Nr.8/2021

Auf den Punkt gebracht

Die Ratsentscheidungen vom 01. März 2021

Medienentwicklungsplan für die Friedrich-von-Schiller-Gemeinschaftsschule erstellt # Bund und Land verbessern mit knapp 220.000 Euro die digitale Ausstattung  # Gemeinde kooperiert bei der Schuldigitalisierung mit dem Rhein-Neckar-Kreis # Sanierungsgebiet „Ortskern Reilingen III“ soll räumlich nach Osten abgerundet werden # Mitwirkungsbereitschaft der Hauseigentümer wird abgefragt # Reilingen tritt „Klimaschutzpakt Baden-Württemberg“ bei und stimmt Abschluss einer „unterstützenden Erklärung“ zu # Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl am 21. März gibt es keine gemeinsame, öffentliche Kandidatenvorstellung # Spendenkonto um weitere 3.300 Euro angewachsen.

Ausführliche Informationen hierzu in unserer nächsten Amtsblattausgabe oder im Internet unter www.reilingen.de. (jd)



Realistische Chance auf superschnelles Giga-Netz

Reilingen und seine südwestlichen Nachbargemeinden unterzeichnen Vereinbarung mit der Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“

Ob Hollywood-Blockbuster im Heimkino, Musik-Streaming oder das Videotelefonat mit der Tochter in Australien – was jetzt noch für viele Zukunftsmusik ist, kann für die Bewohner von Reilingen, Neulußheim, Altlußheim und St. Leon-Rot schon bald im Alltag ankommen. Denn es gibt für sie die realistische Chance, schon im nächsten Jahr durchs Giga-Netz zu surfen. Zusammen mit der Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ haben die Bürgermeister Stefan Weisbrod (Reilingen), Gunther Hoffmann (Neulußheim) und Uwe Grempels (Altlußheim) in einem ersten Schritt im Reilinger Rathaus eine entsprechende Vereinbarung über die Wegenutzung in den Kommunen unterzeichnet. Bürgermeister Dr. Alexander Eger aus St. Leon-Rot hatte sein Fernbleiben entschuldigt. Ob die zukunftssichere Breitbandanbindung flächendeckend erfolgen kann und Surfgeschwindigkeiten von mindestens 300 und maximal 1.000 Megabit/Sekunde zum Standard werden, entscheiden jedoch allein die Bürgerinnen und Bürger. 

In den kommenden Monaten will die „Deutsche Glasfaser“, ein Spezialist für den Ausbau von Glasfaser-Infrastruktur im ländlichen Raum, eine so genannte Nachfragebündelung durchführen. Dabei handelt es sich um einen Aktionszeitraum, in dem jeder Haushalt, der sich für einen Vertragsabschluss über ein Produkt der „Deutsche Glasfaser“ entscheidet, einen kostenfreien Glasfaseranschluss bis ins Haus oder die Wohnung erhält. Erreicht die Vertragsquote im Ausbaugebiet einen Anteil von mindestens 40 Prozent, steht dem zeitnahen privatwirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes nichts mehr im Wege. Die für die Gebietsentwicklung Süd verantwortlichen Unternehmensvertreter Matthias Bacher und Marco Creutz sind gemeinsam mit den Bürgermeistern zuversichtlich, diese Hürde zu nehmen. 

 

Historische Chance wahrnehmen

 

Angesichts der Perspektiven sprach Bürgermeister Stefan Weisbrod von einem „Sonnentag der Breitbandversorgung“, einer „Sternstunde der Digitalisierung in der Fläche“ und einer „historischen Chance“, die es zu nutzen gelte. Mit einem leistungs- und finanzstarken Partner an der Seite werde es gelingen, den eigenwirtschaftlichen Netzausbau vorzunehmen und die lang ersehnte Digitalisierung im Ort nach vorne zu bringen. Ziel sei ein Netzausbau, der den Anforderungen auch in Zukunft entspreche.

Zwar gehöre auch Reilingen zur kommunalen Familie des 2014 gegründeten Zweckverbandes „High-Speed-Netz Rhein-Neckar“ (fibernet). Diesem bescheinigte Weisbrod, als Infrastruktur-Dienstleister wertvolle Vorarbeit im Glasfaserausbau geleistet zu haben. Mittlerweile stehe im Kreisgebiet ein Backbone mit einer Trassenlänge von 390 Kilometer, der den Anschluss aller Städte und Gemeinden an das schnelle Internet gewährleiste. Für den weiteren Ausbau seien aber zunächst nur unterversorgte Bereiche priorisiert, und dazu zähle keine der vier Gemeinden. Ein Ausbau in der Fläche könne daher noch dauern. Dabei kämen voraussichtlich Kosten von rund vier Millionen Euro (Stand Nov. 2014) auf die Gemeinde Reilingen zu. 

Natürlich werde man an den Zielsetzungen von „fibernet“, das Kreisgebiet mit schnellem Internet zu versorgen, weiterhin festhalten, betonte Bürgermeister Gunther Hoffmann. Doch wenn ein Netzausbau auch ohne aktive Mitwirkung der Gemeinden auf privatwirtschaftlicher Basis erfolgen könne, sei das ein interessanter Ansatz und für alle Beteiligten von Vorteil. „Schließlich ziehen wir gewissermaßen alle an einem Glasfaserstrang“. Auch Bürgermeister Uwe Grempels zeigte sich hoffnungsfroh, dass die Bürgerinnen und Bürger das Angebot als Chance begreifen und angenommen werde. Von deren Votum hänge es ab, ob Surfgeschwindigkeiten von 300 Mbit/s als Minimum möglich werden. 

 

Bandbreite von 300 bis 1.000 Megabit pro Sekunde

 

„300 heißt bei Glasfaser 300 und unterscheidet sich deutlich von Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s“, fügte Matthias Bacher (Leiter Gebietsentwicklung Süd) hinzu. Wer 300 Mbit buche, der bekomme sie auch. Wobei dies die untere Schwelle, und bis zu 1.000 Mbit kein Problem sei.

Die „Deutsche Glasfaser“ hat sich die vier Gemeinden Reilingen, Neulußheim, Altlußheim und St. Leon-Rot als erstes Projekt im Rhein-Neckar-Kreis ausgewählt, da der Anknüpfungspunkt für die Backbone-Trasse an der A 5 liegt und sie aus Sicherheitsgründen grundsätzlich in Ringform erschließt. Jede Gemeinde ist damit von zwei Seiten in das Netz eingebunden. „Wir picken uns keineswegs nur die Rosinen, wie beispielsweise Gewerbegebiete heraus“, stellte Matthias Bacher fest. Zielvorgabe seines Unternehmens sei eine flächendeckende Versorgung. Und auch mit den Kosten bewege man sich absolut im marktüblichen Niveau. Für die ersten zwölf Monate gelte ein Einheitstarif von 24,99 Euro im Monat, egal welche Bandbreite (300, 400, 600 oder 1.000 Mbit/s) getestet werde. 

Ein möglicher Netzausbau berücksichtigt übrigens 100 Prozent der Haushalte im Anschlussgebiet (FTTH – Fibre to the Home). „Jedes Wohnhaus erhält einen eigenen Port, die Leitung wird mit niemandem geteilt“, betont Bacher. Jedes Rohrgebinde umfasse 24 Röhrchen und in jede Wohnung führe ein Röhrchen mit zwei Glasfaserleitungen. Die Anschlüsse seien komplett kupferfrei. Wer sich im Aktionszeitraum noch nicht entscheide, für den werde auf jeden Fall ein Anschluss in der Straße vorbereitet. Allerdings müssen Spätberufene die Anschlusskosten von 750 Euro selbst tragen. Auch bestehende Mobilfunkmasten, beispielsweise von Vodafone, würden an das Netz angeschlossen, so Bacher. 

 

Ausbaustart schon im Herbst?

 

Das FTTH-Netz wird als „Open Access“ ausgebaut. Jedem Telekommunikationsanbieter steht damit offen, sich aufzuschalten und das Bestandsnetz gegen Entgelt zu nutzen. „Wir planen also kein Monopol“, versichert Bacher. Der Kunde müsse sich zwar bei der „Deutsche Glasfaser“ für zwei Jahre vertraglich binden, kann sich aber anschließend frei für einen anderen Anbieter entscheiden. 

Parallel in allen vier Kommunen soll jetzt recht zügig die Vermarktungsphase anlaufen, für die drei Monate veranschlagt sind. Ist die Quote von 40 Prozent der Haushalte erreicht, geht es an die etwa drei Monate beanspruchende Feinplanung. „Bis zum Herbst könnte der komplette Glasfaser-Ausbau zeitgleich in allen Gemeinden beginnen und bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein“, erwartet Matthias Bacher. (jd)

 

Foto: Gemeinde

Ziehen gemeinsam an einem Glasfaserstrang: (v.l.) Bürgermeister Stefan Weisbrod, Bürgermeister Uwe Grempels, Matthias Bacher und Marco Creutz von der „Deutsche Glasfaser“, sowie Bürgermeister Gunther Hoffmann. 



Küchenteam der Schulmensa wird verstärkt

Am 1. März 2021 konnte der Leiter der kommunalen Schulbetreuung Sven Seiler Manfred Gröning als neuen Koch in der Schulmensa begrüßen. 

 

Die Verstärkung des Küchenteams war, durch die stetig ansteigenden Anzahl an frisch zubereiteten Essen, notwendig. Wurden 1995 noch 131 Essen gekocht, verlassen derzeit über 350 Essen die neue Küche in der Friedrich-von-Schiller-Schule. 

Seit Mitte Januar ist das Herzstück des Schulbauprojekts, die neue ebenerdige Mensa mit vollausgestatteter Kochküche, betriebsbereit. Die maximale Auslastung liegt bei bis zu 450 Essen pro Tag, Doch wegen des coronabedingten Lockdowns befindet sich die neue Küche aktuell nur in einem Teilbetrieb.

 

Karsten Gröning aus St. Leon-Rot hat 1987 seine Ausbildung zum Koch abgeschlossen. Er konnte in einigen Hotels und Restaurants in unserer Region viele Erfahrungen sammeln und war einige Jahre selbstständig. Jetzt übernimmt Karsten Gröning die Leitung unserer neuen Schulmensa. „Ich freue mich, dass die Gemeinde frische und abwechslungsreiche Kita- und Schulverpflegung anbietet und ich dabei mithelfen darf, die Kinder mittags gesund zu ernähren“, so Gröning. 

 

Der Leiter unserer Kommunalen Betreuung, Sven Seiler, begrüßte den neuen Mitarbeiter und wünschte ihm eine erfolgreiche Einarbeitungszeit. Ein Blumengruß und die besten Wünsche zum Start bei der Gemeinde Reilingen von Bürgermeister Stefan Weisbrod durften nicht fehlen.

Bild: Gemeinde

 

V.l.n.r.: Bürgermeister Stefan Weisbrod, Hallenwart Frank Powik, Sven Seiler, Leiter der Kommunalen Betreuung, das Küchenteam der Mensa Antje Harbrecht, Susanne Ziegler (Mercedes Dambrowski fehlt) und das neue Teammitglied Karsten Gröning.



Vorfreude auf baldigen Spargelgenuss

Spargelpflanzer rechnen auch 2021 mit einer schwierigen Saison

Der Blick auf die schon errichteten Spargeldämme ist vielversprechend und erfreut das Herz der Spargelgenießer. Auch auf den Feldern der Reilinger Gemarkung sind die landwirtschaftlichen Helfer dabei, die perfekten Bedingungen für einen baldigen Erntestart des königlichen Gemüses zu schaffen. Bei schon angenehmen, frühlingshaften Temperaturen breiten sie über den Erddämmen die allgegenwärtigen schwarz-weiß beschichteten Folien aus, mit denen der Wachstumsprozess der Freilandspargel beeinflusst werden kann. 

Die Erzeugnisse aus beheizten Verfrühungstunneln dürften die ersten sein, die es in nicht mehr allzu langer Zeit auf den Markt schaffen. Peter Geng, Vorsitzender des Förderkreises Spargelbau, rechnet bis zu den Osterfeiertagen mit einem Erntebeginn. Mit der Freilandernte dürfte es aber sicher noch etwas dauern, bis die weißen Stangen gut ausgereift sind. Einen Erntestart erwartet Peter Geng voraussichtlich ab der vierten Aprilwoche. Die entscheidende Rolle für die Vitalität der Pflanzen und somit auch die möglichen Erträge spielt vor allem das Wetter. 

Mit Sorge blickt der Diplom-Agraringenieur Peter Geng auf die bevorstehende Saison. „Noch so eine Katastrophen-Saison wie im Vorjahr kann für so manchen Spargelpflanzer das Aus bedeuten“, befürchtet er. Mit dem Schließen der Restaurantbetriebe und dem Wegfall der Event-Gastronomie sei 2020 ein deutlicher Einbruch bei den Abnehmern zu verzeichnen gewesen. 

Aber nicht nur der Absatz könnte problematisch werden. Noch hoffen die Spargelpflanzer der Region, dass sich die Einreisebedingungen der osteuropäischen Erntehelfer heuer nicht mehr so nervenaufreibend gestalten, wie noch im vergangenen Jahr. Bei europaweit grassierenden Corona-Varianten und anhaltend hohen Inzidenzwerten ist das aber noch lange kein Selbstläufer. „Viele Betriebe haben im Vorjahr wegen ausbleibender Erntehelfer keinen Spargel ernten können“, weiß Peter Geng. Auch sein Spargelhof habe wegen der anhaltend angespannten Lage den Spargelanbau eingestellt. (jd)

 

 

 

Häckselplatz wieder wöchentlich geöffnet

Ab Samstag, den 6. März, ist der gemeindliche Häckselplatz wieder regelmäßig geöffnet, samstags von 9-12 Uhr, und ab 10. März auch zusätzlich wieder mittwochs von 15-17 Uhr. Bitte halten Sie auch auf dem Häckselplatz den vorgeschriebenen Mindestabstand ein und tragen Sie eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung (FFP 2 o.ä.) zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen.

 



Kontaktlose Schulanmeldungen erfolgreich abgeschlossen

Die Schulanmeldungen für die künftigen Erstklässler im Schuljahr 2021/22 sind coronabedingt kontaktlos verlaufen. Alle schulpflichtigen Kinder bekamen ihre Anmeldeunterlagen nach Hause geschickt und ließen diese dann der Schule ausgefüllt zukommen. Fragen dazu konnten telefonisch oder per E-Mail über unser Sekretariat beantwortet werden.

Wir freuen uns, dass diese Form von Anmeldung so reibungslos funktioniert hat und freuen uns, die neuen Erstklässler im September persönlich kennenlernen zu dürfen.

Foto: Schule

Stolz wurden die Anmeldeunterlagen in den Schulbriefkasten geworfen



Bücher und Seifenblasen für die Kleinen Sterne

Die kleinen Sterne möchten sich ganz herzlich für die Spende der Firma Pustefix, der Pelikan Group und des Carlsen Verlages bedanken. Mit viel Aufregung und Vorfreude wurden die Pakete ausgepackt. Natürlich mussten die Seifenblasen direkt ausprobiert werden. Die Bücher der Pelikan Group und des Carlsen Verlages wurden mit viel Interesse in der Leseecke entdeckt. Ein dickes Dankeschön gilt selbstverständlich auch unserem engagierten Elternbeirat.

Fotos: Kita

Sterne1: Da gibt es eine Menge zu entdecken

Sterne2: Spaß beim Explorieren mit Seifenblasen



 

Saharastaub verhindert Sonne pur

Außergewöhnlich mild war es im Verlauf der letzten Februarwoche. Allerdings trübte ein Wetterphänomen zeitweise die Freude und machte es dem Sonnenschein zuweilen schwer, sich durchzusetzen. Denn der Wind hatte eine Menge Saharastaub aus Nordafrika im Gepäck. Sonnenauf- und untergänge waren leicht gelblich und milchig eingefärbt. Auf Autodächern, sowie auf Fensterbänken bildete sich eine dünne Staubschicht, und der Himmel war oft diesig. Schon Anfang Februar hatte eine solche Wolke die Partikelkonzentration in der Luft vielerorts in die Höhe getrieben. (jd)

 

 

 

 

Gemeindeverwaltung Reilingen, Hockenheimer Str. 1-3, 

68799 Reilingen, Tel. 06205/952-206, Fax. 06205/952-210, 

E-Mail: redaktion@reilingen.de, Internet: www.reilingen.de.

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