Berlin. Der Deutsche Bundestag hat am Freitag, 16. Oktober 2026, die Einführung einer Frühstartrente beschlossen. Damit sollen Kinder schon früh ein staatlich gefördertes Kapitalpolster für ihre spätere Altersvorsorge aufbauen können. Das Gesetz ist damit noch nicht endgültig in Kraft: Der Bundesrat muss noch zustimmen.

Zehn Euro im Monat für ein Vorsorgedepot

Nach den Plänen sollen Kinder ab dem Geburtsjahr 2020 im Alter von sechs bis 18 Jahren monatlich zehn Euro vom Staat für ein Altersvorsorgedepot erhalten. Die Förderung soll den Aufbau einer ergänzenden privaten Altersvorsorge unterstützen.

Über die Jahre kann sich dadurch ein Grundstock bilden. Wie viel daraus später tatsächlich wird, hängt unter anderem von der Wertentwicklung der Anlage und den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Eine bestimmte spätere Rentenhöhe ist damit nicht garantiert.

Was bedeutet der Beschluss für Familien?

Der Bundestagsbeschluss ist ein wichtiger Schritt im Gesetzgebungsverfahren, aber noch keine Aufforderung, sofort ein Depot zu eröffnen. Eltern sollten die weiteren gesetzlichen Regelungen und die Informationen der zuständigen Stellen abwarten.

Die Bundesregierung sieht die Frühstartrente als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung. Über die Ausgestaltung und die praktischen Schritte für Familien informieren die zuständigen Behörden nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens.

Quelle: Deutscher Bundestag: Bundestag beschließt die Frühstartrente, 16. Oktober 2026.

Symbolbild zur Bundespolitik: Bundeskanzleramt Deutschland
Symbolbild zur Berichterstattung über Bundespolitik; keine Aufnahme der Bundestagsabstimmung.

Redakteur Oliver Döll – www.tvueberregional.de und www.dölltv.de – Ihr Berichterstatter aus Ihrer Region.

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