Gemeinde Reilingen Presseinformationen

Gemeinde Reilingen Presseinformation

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 10.02.2020

Am 10.02.2020 um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Rathauses, Hockenheimer Str. 1-3, eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates statt.

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde herzlich eingeladen.

Für die Sitzung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

TOP    Themen:

  1. Anfragen der Sitzungsbesucher
  2. Einbringung und Vorberatung des Haushaltsentwurfs 2020 (Haushaltssatzung mit Haushaltsplan Kernhaushalt, Wirtschaftsplan Eigenbetrieb Wasserversorgung sowie Wirtschaftsplan Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung)
  3. Mitteilungen des Bürgermeisters
  4. Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse
  5. Anfragen aus dem Gemeinderat
  6. Bestellung von Urkundspersonen

Die Sitzungsunterlagen können während der üblichen Sprechstunden im Rathaus, Zi. 206 eingesehen werden.

Sie sind auch auf der Gemeindehomepage unter https://reilingen.ris-portal.de/ hinterlegt.

Vor Beginn der Sitzung wird ein Exemplar der öffentlichen Sitzungseinladung zur Einsicht im Sitzungsaal ausgelegt.

Öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses am 30. Januar 2020

Als Indiz für die anhaltenden Bauaktivitäten im Ort ist die Tagesordnung des Technischen Ausschusses nur bedingt geeignet.

Denn hier finden sich meist nur die wenigen Bauvorhaben, für die planerische Rahmenvorgaben fehlen oder davon abweichen wollen, sowie im Außenbereich verwirklicht werden sollen.

Das zeigte auch die erste Sitzung des beschließenden Ausschusses im neuen Jahr, die am Abend des vorletzten Januartages im Bürgersaal des Rathauses ihren routinemäßigen Verlauf nahm.

 

Turnerbund erweitert Vereinsgebäude

Der Turnerbund Germania 1890 Reilingen e.V. hat das baurechtliche Genehmigungsverfahren für den angekündigten Umbau des Vereinsheimes am Sportplatz eingeleitet.

Mit einer südwestlichen Gebäudeerweiterung entstehen ein Hausanschlussraum, sowie ein Büro für die neue Geschäftsstelle.

Im Gebäudeinneren werden diverse Wände entfernt und versetzt, um die Raumaufteilung für einen eigenen Sanitärbereich, Umkleide, Küche und Aufenthaltsraum zu erhalten.

Von der Baurechtsbehörde Hockenheim als Außenbereichsfall eingestuft, war nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches ein der Genehmigung vorausgehendes Einvernehmen der Gemeinde zu erklären.

Es wurde vom Technischen Ausschuss wie erwartet einstimmig erteilt.

Schon im Vorjahr war das Bauprojekt dem Gemeinderat vorgestellt worden, für das die Bürgervertretung einen Baukostenzuschuss von insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung stellen will. 

 

Gewerbeflächen werden zu Wohnraum

Bei einer Immobilie im Oberdorf soll die seitherige gewerbliche Nutzung zu Gunsten von weiterem Wohnraum reduziert werden, allerdings ohne an der äußeren Gebäudekubatur etwas zu verändern.

Besagtes Grundstück ist sowohl von der „Hauptstraße 122/1“ als auch von der „Speyerer Straße 5“ zugänglich.

Für das nördlich gelegene Wohnhaus bleibt alles beim Alten.

Über eine gewünschte Abgeschlossenheitsbescheinigung entscheidet die zuständige Baurechtsbehörde.

Das mittlere Gebäude wird zu einer eigenständigen Wohneinheit mit 136 Quadratmeter Wohnfläche in Ober- und Dachgeschoss umgebaut.

Im südlichen, der Hauptstraße zugewandten Gebäudetrakt soll eine eigenständige Wohnung im Erd- und Obergeschoss mit 223 Quadratmeter entstehen.

Angeschlossen ist im Erdgeschoss eine 86 Quadratmeter große Büro – und Verkaufsfläche.

Der gestellte Antrag zur Nutzungsänderung erhielt ein positives Ratsvotum. Erteilt wurde ebenso die erforderliche sanierungsrechtliche Genehmigung. 

 

Gabionenzaun am „Sandblattweg“ umstritten

Ein Bauherr möchte sein Anwesen am „Sandblattweg 15“ durch einen mit Holzelementen kombinierten Gabionenzaun mit 1,80 Meter Höhe vor neugierigen Blicken abschirmen.

Dazu lag ein entsprechender Antrag auf Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplanes vor. 

Ein Teil des Gremiums hatte keine grundsätzlichen Einwände, zumal derartige Zaunanlagen überall im Ortsgebiet angetroffen werden.

Ein anderer Teil dagegen hielt Gabionen für wenig attraktiv und zudem ökologisch nicht für sinnvoll.

Bürgermeister Stefan Weisbrod will jetzt im Gespräch mit dem Antragsteller klären, ob eine für das Baugebiet passendere Variante gefunden werden kann.

Über die bauordnungsrechtliche Angelegenheit entscheidet letztendlich die Baurechtsbehörde.  

 

Carport mit Flachdach zugelassen

Ebenfalls das Bauordnungsrecht tangiert ein Befreiungsantrag des Hausherrn im „Akazienweg 1“.

Er wünscht sich für seinen an das Wohnhaus angebauten Carport ein Flachdach, obwohl der Bebauungsplan hier ein Satteldach oder vom Hauptdach abgeschlepptes Pultdach fordert.

Bei freistehendem Carport wäre dagegen ein Flachdach zulässig.

Da die Grundstückssituation eine veränderte Lage des Carports nicht ermöglicht, fiel das Ratsvotum zugunsten des Antragstellers aus.

 

Erweiterung des „Oberlin-Kindergartens“ im Genehmigungsverfahren

Nach einer Information von Bürgermeister Stefan Weisbrod hat die Gemeinde am 11. Dezember einen Antrag auf Baugenehmigung für den Anbau an den bestehenden „Oberlin-Kindergarten“ bei der Baurechtsbehörde eingereicht.

Der neu zu errichtende, dreigeschossige Gebäudeteil soll Platz für zwei Kindergruppen unter drei Jahren bieten.

Im Untergeschoss soll ein Turnraum entstehen, der per Trennwand in zwei Schlafräume aufgeteilt werden kann.

Zudem finden sich dort ein Raum für die Sprachförderung und Haustechnik.

Erd- und Obergeschoss weisen jeweils einen Gruppenraum mit Schlaf- und Sanitärräumen aus.

Wegen der angespannten Finanzsituation werde das Projekt aktuell evaluiert, merkte Bürgermeister Stefan Weisbrod an.

 

Wohnungsbau im Mischgebiet im Kenntnisgabeverfahren zugelassen

Eine vom Bauherrn veranlasste rechnerische Gegenüberstellung der Wohn- und verbleibenden Gewerbeflächen hat nach Aussage von Bürgermeister Stefan Weisbrod den Neubau von Wohnungen auf einem ehemals gewerblich genutzten Grundstück in der „Sauerbruchstraße 1“ ermöglicht.

Das Baurechtsamt Hockenheim habe die Vorlage des Bauantrags im Kenntnisgabeverfahren akzeptiert und die Forderung nach einer Änderung des Bebauungsplanes zurückgezogen.

Die gewerbliche Lagerhalle ist mittlerweile vollständig abgebrochen. 

 

Kreisverkehr bleibt aus Sicherheitsgründen weiter beleuchtet

Seit Mitte vergangenen Jahres ist der Verkehrskreisel am südlichen Ortsausgang in wechselnden Farben ausgeleuchtet.

Ein um die mittig platzierte Kastanie provisorisch gelegtes LED-Band sorgt mit individuell einstellbarem Farbspektrum dafür, dass der Kreisel auch bei schlechter Sicht und in den Nachtstunden frühzeitig erkannt wird.

Die Verwaltung hatte damit auf Klagen von Verkehrsteilnehmern reagiert, die von einer schlechten Einsehbarkeit berichteten.

Schon so mancher Autofahrer war zuvor an dieser Stelle verunglückt.

Eine Ratsmehrheit will aus Sicherheitsgründen auf Dauer die Lichtinstallation beibehalten, zumal sie auch von der Polizei positiv aufgenommen und als ein geeignetes Mittel angesehen wird, die Verkehrssituation an diesem neuralgischen Bereich zu entschärfen.

Auf Vorschlag von Dieter Rösch (SPD) soll sich das Licht auf eine dezentere Farbe im Spektralbereich beschränken.

Die Kosten für die Lichtinstallation bezifferte Bürgermeister Stefan Weisbrod auf rund 3.000 Euro. 

Die beiden Vertreterinnen der Grünen votierten im Technischen Ausschuss gegen eine Dauerlösung.

 

Reilingen macht auch beim Stadtradeln 2020 mit

Auch in diesem Jahr will sich die Gemeinde Reilingen an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ beteiligen, die vom 2. bis 22. Mai stattfinden wird.

Der Rhein-Neckar-Kreis übernimmt wieder die Koordination für die teilnehmenden, kreisangehörigen Kommunen.

Unter dem Motto „Radfahren ist Klimaschutz“ waren im vergangenen Jahr 14.533 Kilometer von der Reilinger Ortsgemeinschaft bewältigt und somit rund zwei Tonnen Kohlendioxid vermieten worden.

 

Nachfragen aus dem Gemeinderat

Sabine Petzold (Freie Wähler) machte auf eine beschädigte Glasabdeckung aufmerksam, die einen historischen Brunnenschacht in der „Hauptstraße“ absichert.

Anette Schweiger (CDU) mahnte einen zügigeren Bauverlauf in der „Hockenheimer Straße“ an.

Im letzten Bauabschnitt seien noch diverse Pflasterarbeiten offen und im Folgeabschnitt bereits der Asphalt abgefräst.

Dadurch würde für Anwohner das Parken auf einer längeren Wegstrecke erheblich erschwert.  (jd)

 

KiTa „St. Anna“ muss sich von zwei Bäumen trennen

Bewuchs im Freibereich ist zum Teil nicht mehr standsicher

Keinen Aufschub duldete der Einsatz des Baumpflegeteams beim Bauhof am vergangenen Mittwoch.

Bei der gegenwärtigen Dokumentation der kommunalen Baumbestände  waren den erfahrenen Prüfern zwei akut gefährdete Bäume im Freibereich der Kindertagesstätte „St. Anna“ aufgefallen.

Eine ausgewachsene, mehrstämmige Weide wies eine starke Pilzbesiedelung auf und war als erheblich bruchgefährdet eingestuft worden.

Einer groß gewachsenen Birke setzten ein vier Meter langer Stammriss und Hitzeschäden zu.

Sie war nicht mehr standsicher und drohte bei einer Windbö umzustürzen.

Da blieb zum Schutz der Kleinkinder keine andere Wahl.

An die etwa acht Meter großen, instabilen Bäume musste die Kettensäge angesetzt werden.

Unter den bedauernden Blicken der Kinder und Betreuerinnen fielen die sommerlichen Schattenspender krachend zu Boden.

Das zurecht geschnittene Ast- und Stammholz wurde von fachgerecht durch die Bauhofmitarbeiter entsorgt. (jd)

 

Haltepunkte der Speyerer Straße mit neuen Wartehallen

Willkommener Schutz für die Fahrgäste des öffentlichen Linienverkehrs 

Fünf Monate hat es gedauert, bis auch die beiden Haltestellen für den öffentlichen Linienverkehr in der Speyerer Straße wieder einen komplett ausgestatteten, schützenden Unterstand erhalten haben.

Er dürfte gerade um diese Jahreszeit, wo sich das Wetter vermehrt von seiner unangenehmen Seite zeigt, bei den Fahrgästen sehr willkommen sein.

Der Kostenaufwand lag bei überschlägig 20.000 Euro.

Ursprünglich sollten die mit der „Haydnallee“ und „Hockenheimer Straße“ baugleichen Wartehallen schon im September aufgestellt werden.

Die unterschätzte Widerstandsfähigkeit der alten Fundamente an den Haltepunkten „Katholischer Kindergarten“ und „Trafostation“ machte dem Team der Kienzler GmbH aus „Hausach im Schwarzwald“ aber einen Strich durch die Rechnung. 

Ein Bauunternehmer und der kommunale Bauhof mussten herangezogen werden, um die massiven Betonrückstände abzubrechen, neue Fundamente zu setzen und den Wartebereich mit einem Verbundsteinpflaster auszulegen.

Erst dann konnten die beiden neuen 3-Feld-Wartehallen aus feuerverzinktem, anthrazit beschichtetem Stahl samt Dachverglasung im Dezember montiert werden.

Was seither als Witterungsschutz noch fehlte, war das den Unterstand einhüllende, bruchsichere Einscheiben-Sicherheitsglas, das am Dienstag eingebaut werden konnte.

Natürlich erwartet die Fahrgäste auch eine integrierte, stabile Sitzgelegenheit und eine Fahrplanvitrine.

Gut für das Sicherheitsgefühl, dass der neue Unterstand an der KiTa „St.Anna“  jetzt unmittelbar beleuchtet ist.

Der Haltepunkt „Trafostation“ wird durch das Licht der Straßenlaternen angemessen erhellt. (jd)

Sanierungssprechstunde

Offene Fragen im Rahmen der Ortskernsanierung „Reilingen III“, insbesondere zu Fördermöglichkeiten und Abwicklung von Maßnahmen können in der nächsten Sanierungssprechstunde am 28. Februar 2020, ab 14.30 Uhr, mit dem Sanierungsbetreuer Norbert Geissel kostenlos und unverbindlich erörtert werden.

Bei Interesse bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung im Bauamt (Frau Brandenburger, Tel. 06205/952-253).

Seniorenresidenz Am Feldrain – Beratungstermine im Rathaus

Die AWO Baden, als Trägerschaft des Pflegeheims möchte Interessierten einen regelmäßigen Beratungstermin anbieten.

Dieser soll einmal wöchentlich stattfinden.

Hier können Sie alle Fragen rund um das künftige Pflegeheim stellen.

Egal ob Sie sich für einen Pflegeplatz interessieren oder aber einen Arbeitsplatz, z. B. als Alltagsbegleiter suchen.

Die Beratungstermine finden immer Donnerstags  in der Zeit von 13.30 bis 16.30 Uhr im Rathaus, Zimmer 214 im 1. OG statt.

Nächste Beratungstermine:  06.02.2020 und 20.02.2020

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie um eine telefonische Voranmeldung bei Christiane Geigle, Tel. 0 62 05-95 22 09.

Öffentliche Erinnerung an die Vorauszahlungen 2020 für die Wasser- und Abwassergebühren

Bitte beachten Sie, dass die 1. Vorauszahlung für die Wasser-und Abwassergebühren am 15.02.2020 fällig wird.

Für Überweisung der Vorauszahlung gelten folgende Bankverbindungen:

 

Volksbank Kur-und Rheinpfalz eG

IBAN: DE31547900000008110000

BIC: GENODE61SPE

 

Sparkasse Heidelberg

IBAN: DE35672500200006300014

BIC: SOLADES1HDB

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Saskia Schmidt, Zimmer 105, Telefon: 06205/952-125, E-Mail: saskia.schmidt@reilingen.de

 

Ihre Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Reilingen

Lohnsteuerermäßigungsanträge

Ab sofort sind im Rathaus, Zimmer 108, während der üblichen Sprechstunden Anträge auf Lohnsteuerermäßigung für das Jahr 2020 sowie die Anlage Werbungskosten, Anlage Kinder und Anlage Sonderausgabe erhältlich.

Bewegung mit Spaß

Tanz- und Sport-AG für Erstklässlerinnen und Erstklässler bei der Kommunalen Betreuung

Kinder bewegen sich gerne, mögen Sportspiele oder passen ihre Schritte und Gesten intuitiv dem Takt ihrer Lieblingsmusik an.

Dafür gibt es zwei AG-Angebote für die ersten Klassen an der Schillerschule, montags die Sport-AG, mittwochs die Tanz-AG unter der Leitung von Julia Lust.

Ganzheitlich werden alle Sinne angesprochen: Das Hören, das Wahrnehmen und auch das Verknüpfen der Bewegungen mit dem Rhythmus einer Musik oder den Regeln eines Sportspiels.

Spaß zählt mehr als Wettkampf, Geschicklichkeit zählt mehr als Schnelligkeit und Kraft.

Es ist beeindruckend, wie die Kinder untereinander eine Gemeinschaft werden, die sich an Tanz und Sport erfreut.

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne Julia Lust unter 06205 / 2 89 02 54 oder unter kommunale.betreuung@reilingen.de.

 

Holocaust-Gedenktag

„Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Im Jahr 2005 ernannten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum internationalen Holocaust-Gedenktag, dem Tag, an dem der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird.

Auf den Tag genau vor 75 Jahren wurde an diesem Tag das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Soldaten befreit, das sinnbildlich für all die grausamen Opfer des Zweiten Weltkriegs steht.

Die Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule begeht diesen Tag jährlich mit einer Gedenkfeier.

In diesem Jahr organisierten die Klassen- und Fachlehrerinnen und -lehrer Beate Erlitz, Carina Weber und Philipp Seitz mit den achten, neunten und zehnten Klassen das Andenken in der Aula der Schule.

Rektor Falk Freise sprach zu Beginn einige Worte und erinnerte daran, wie wichtig es sei, dass das Andenken an die Opfer dieser schrecklichen Zeit bewahrt wird, um unsere demokratischen Werte in der Gegenwart und in der Zukunft zu schützen.

Er verwies auf die derzeit parallel stattfindende Ausstellung in der Aula, „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, die noch bis Donnerstag zu sehen ist.

Nach den Eröffnungsworten schilderten Schüler der zehnten Klasse, wie unfassbar groß die Zahl allein der ermordeten Kinder war: Über 1,5 Millionen fielen der nationalsozialistischen Gewalt zum Opfer.

Sie zogen den Vergleich zu sich selbst und brachten zum Ausdruck, wie diese Kinder ebenso Träume und Wünsche an das Leben hatten, die nicht erfüllt wurden, wie sie wohl mit Talenten geboren waren, die sie nicht zeigen durften, wie sie genauso spielten, weinten oder lachten, ehe die Tötungsmaschinerie der Nazis ihrem jungen Leben ein Ende bereitete.

Zuvor wurden sie gewaltsam von Mutter und Vater, von ihren Großeltern und anderen Verwandten getrennt.

Kaum vorzustellen, mit welcher Angst sie den Mördern ausgeliefert waren.

Dann verlasen die Zehntklässler einige Tagebucheinträge dieser Kinder, wie z. B. den von Eva Heymann, 13 Jahre alt, die schrieb u. a.: „[…] ich würde in einem heimlichen Versteck warten, […] solange sie mich nur nicht töten, wenn sie mich nur am Leben ließen.“

Schüler der Klasse 9a von Klassenlehrer Philipp Seitz schlugen den Bogen zur derzeit stattfindenden Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, durch die sie selbst auch führen.

Sie erwähnten den europäischen Aspekt der seit einigen Jahren erstarkenden rechtspopulistischen Bewegung, verwiesen z. B. darauf, dass rechte Parteien bei der letzten Europawahl viele Sitze erringen konnten.

Sie verwiesen des Weiteren darauf, dass auch nach dem Ersten Weltkrieg ein Rechtsruck durch Europa ging und sich zahlreiche Staaten neben Deutschland zu Diktaturen entwickelt hatten.

Die Gefahr, die demokratischen Werte, die Menschenrechte zu verlieren, sei genauso jetzt erneut gegeben und der Wortschatz der rechtspopulistischen Parteien ähnele heutzutage frappierend oft dem der damaligen Machthaber, wenn heutige Politiker z. B. von Volk und Nation sprechen – statt von Europa und Zusammenhalt.

Darum sei es wichtig, den neuen alten Phrasen, die Minderheiten und Andersdenkende ausgrenzten, um Wählerstimmen zu bekommen, entschieden entgegenzutreten, gerade wenn diese Sätze im Freundeskreis fielen, denn auch damals begann die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten mit verbalen Ausgrenzungen, ehe die Gewalt Einzug halten konnte.

Sie schlossen ihren Vortrag mit den dazu passenden Worten des Theologen Martin Niemöller: „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Schließlich beendete Rektor Freise die Veranstaltung, indem er zu einer gemeinsamen Schweigeminute aufrief, der sich alle anwesenden Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften anschlossen.

Staffelübergabe beim Förderkreis der Schillerschule

Am Dienstag, den 28. Januar hat die diesjährige Jahreshauptversammlung des Förderkreis Schiller-Schule Reilingen e.V. im Gasthaus zum Löwen stattgefunden.

Nach erfolgreicher Kassenprüfung durch die beiden langjährig aktiven Vereinsmitglieder Dr. Ina Langlotz und Uwe Schulze wurde die Sitzung von der 1. Vorsitzenden Agnès Thuault-Pfahler eröffnet, die Anwesenden wurden begrüßt und nach dem Bericht der Kassenführerin und der Kassenprüfer wurde der gesamte Vorstand entlastet.

Der nächste Sitzungspunkt sorgte bereits in den letzten Wochen und Monaten für zahlreiche Überlegungen und Gespräche: Die Neuwahlen des Vorstandes.

Die 1. Vorsitzende Agnès Thuault-Pfahler sowie Kassenführerin Nicole Frei und Schriftführerin Christina Müller hatten bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass sie ihre Ämter niederlegen, weil die eigenen Kinder zwischenzeitlich nicht mehr an der Schillerschule sind.

Die Verantwortung für das monatlich stattfindende „Gesunde Frühstück“ an der Schule hatte Christina Müller bereits im Vorjahr abgegeben.

Diese Entscheidung ist „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ gefallen, sagte die bisherige 1. Vorsitzende, die dieses Amt zwölf Jahre lang innehatte.

Rektor Falk Freise bedankte sich mit einem Blumenstrauß herzlich für die äußerst erfolgreiche und engagierte Arbeit der letzten drei Jahre.

Anita Schirmer, bisher 2. Vorsitzende, dankte den scheidenden Vorstandskolleginnen ebenfalls mit einem kleinen Präsent.

Die „Werbung in eigener Sache“ der letzten Wochen im Hinblick auf die anstehenden Wahlen wurde durch ein zügiges Wahlverfahren belohnt, im Zuge dessen alle vorgeschlagenen Kandidatinnen einstimmig in ihr neues Amt gewählt wurden. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

Falk Freise freute sich über den zügigen Verlauf der Neuwahlen und gratulierte dem neuen Vorstand zum künftigen Ehrenamt.

Der neue Vorstand setzt sich für die folgenden drei Jahre wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende ist Anita Schirmer, 2. Vorsitzende Karen Goldbach, Kassenführerin Kathrin Krist, Schriftführerin Katrin Kühn.

Beisitzer sind: Kathrin Tremmel, Maria Doczi, Nina Brandenburger und Tanja Herrmann.

Das Amt der Kassenprüfer übernehmen künftig Agnès Thuault-Pfahler und Nicole Frei.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden der in Kürze anstehende „Tag der offenen Tür“ sowie das Sommerfest der Schule am 11. Juli 2020 besprochen. – Das „neue Team“ freut sich bereits jetzt auf die anstehenden Veranstaltungen und die künftige Zusammenarbeit.

Das stetige Wachstum der Grund- und Gemeinschaftsschule sowie der Anbau versprechen für die nächsten Jahre ein breites Betätigungsfeld.

Aktion „Saubere Gemeinde“: Am 17. Februar ist Meldeschluss!

Achtlos weggeworfener Unrat, Papier, Plastikflaschen, Pappschachteln, Dosen, Kaugummis und Lebensmittelverpackungen oder Reste schaden der Umwelt und verunstalten das Gemeindebild.

Gemeinsam will die Gemeinde Reilingen das angehen und mit Unterstützung der Vereine, Bürgerinnen und Bürger, sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern die Gemeinde „putzen“!

Die Gemeindeputzaktion findet am 07. März 2020 von 10.00 bis 13.00 Uhr statt. Ab 11.00 Uhr gibt es für die Helfenden im Vereinsraum I in den Fritz-Mannherz-Hallen etwas zu Essen und zu Trinken.

Jeder Gruppe wird an diesem Tag ein bestimmter Gemarkungsabschnitt zugeordnet. Im Bauhof der Gemeinde sind Müllsäcke vor und während der Aktion erhältlich. Diese werden dann nach der Putzaktion an zentralen Sammelpunkten durch den Bauhof abgeholt. 

 

Freiwillige Helferinnen und Helfer möchten sich bitte bis zum 17. Februar beim Bauamt (Telefon 952-253) anmelden. 

Mitzubringen sind Handschuhe, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.

Bei Dauerregen oder Schneefall fällt die Putzaktion aus und wird verlegt.

Für das Engagement zu Gunsten unserer Gemeinde und der Umwelt danken Bürgermeister Stefan Weisbrod und die Gemeinderäte schon jetzt. 

Tag der Offenen Tür an der Friedrich-von-Schiller-Gemeinschaftsschule findet großen Anklang

Zahlreiche Lehrkräfte beantworten Elternfragen

Am Freitag, 31. Januar 2020 fand von 17 bis 19 Uhr der Tag der Offenen Tür an der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule (GMS) statt.

An diesem Infotag stellte sich die GMS Reilingen den Fragen vieler Eltern, deren Kinder derzeit eine dritte oder vierte Grundschulklasse besuchen, und die wissen wollten, was genau der Vorteil einer Gemeinschaftsschule gegenüber einer anderen weiterführenden Schule sei.

Hierzu standen zum einen die Lehrerinnen und Lehrer der Schillerschule sowie die Schulleitung unter Rektor Falk Freise und Konrektorin Alexandra Misra Rede und Antwort.

Des Weiteren luden alle Schulklassen zu zahlreichen Mitmachangeboten ein, die neben dem theoretischen Überbau auf praktische und handlungsorientierte Weise aufzeigten, welche Möglichkeiten die Gemeinschaftsschule allgemein und der Schulstandort Reilingen im Speziellen zu bieten hat. 

 

Der Einblick in den Schulalltag an der Friedrich-von-Schiller GMS

Der Tag der Offenen Tür an der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule zeigte in den Klassenräumen das vielfältige und motivierende Lernangebot der Schulart.

Nach der Präsentation zu Beginn des Info-Tages konnten interessierte Eltern und Kinder mittels „Schüler-Taxis“ das Schulhaus erkunden und dabei gleich gezeigt bekommen, welche Klasse welches Mitmachangebot darbot. 

Im EG 01 von Frau Kücüks Klasse 7a konnten Kinder auf drei Niveaustufen den Aufbau der Erde nachvollziehen.

In Form einer Selbstkontrolle überprüften sie ihre Lösungen und lernten so auf ansprechende Weise das typische selbstständige Arbeiten an der GMS kennen.

Klassenlehrer Herr Seitz lud mit seiner Klasse 9a zum künstlerischen Basteln mit bunten Mosaiksteinen ein.

Unter dem Motto „Antike Kunst mit Mosaiksteinen“ versuchten sich viele Kinder erfolgreich an Mosaikbildern: Dickere und dünnere bunte Steinplättchen klebten die Kinder auf ein quadratisches Pressspanplättchen und gestalteten dadurch ihre Bilder.

Im Anschluss strichen sie Fugenmaterial in die Lücken und säuberten das Ganze.

Die Mosaikbilder durften sie dann mit nach Hause nehmen. 

Von hier aus gelangten die Besucher auf einer der Treppen ins Untergeschoss, wo Techniklehrer Herr Heißwolf die mittlerweile sehr beliebten Schlüsselanhänger zum Selbermachen anbot: Farbe aussuchen, fräsen lassen, Rundungen anzeichnen, Kanten feilen und entgraten, Schlüsselring anbringen – fertig!

Im zweiten Werkraum durften die Kids mit Techniklehrerin Frau Welter Experimente mit Strom durchführen und z. B. einen Stromkreis mittels Kabel, Schalter und Batterie anfertigen und so eine Lampe zum Leuchten bringen.

Erfolgserlebnis garantiert! Daneben zeigte die Technik-AG (Klasse 5 bis 7) die eigenständige Arbeit an kleinen Holzschränkchen mit Spiegel. 

Den Flur entlang gelangen die Besucher weiter im Untergeschoss bis zur Küche, wo Frau Vitkus-Dräger Kekse in Handform anbot, zum Dekorieren und Bemalen mit allerlei kleinen Schokostückchen, Marshmallows, buntem Puderzuckerguss und vielem anderen mehr.

Die kleinen Schiller-Kekse bildeten das Schullogo – zumindest kurz, denn im Nu haben sie mindestens so gut geschmeckt wie sie aussahen!

Wer im Anschluss den Weg ins erste Obergeschoss OG 01 meisterte, wurde mit einer weiteren geschichtlichen Mitmachaktion von Frau Blöschs Klasse 5a belohnt: Echte Papyrus-Streifen durften bemalt werden und zwar mit Hieroglyphen-Schablonen, mit denen sie etwa ihren Namen in Hieroglyphen schreiben konnten.

Dann folierten die kleinen Künstler die Papyrus-Streifen ein und konnten sie als Lesezeichen mit nach Hause nehmen. 

Weiter ging es nebenan im Raum OG 03, wo Frau Antolov und Frau Hollenbach mit ihrer Klasse 5b auf drei Niveaustufen die mathematische Mitarbeit an Somawürfeln anboten oder, für das Fach Deutsch in die Welt der Märchen eintauchen ließen.

Den Flur oberhalb der Aula entlang gelangten die Gäste zum Fachraum für Chemie, Biologie und Physik. Hier erwarteten sie Frau Heiler und Frau Weber mit einer Forscher-Werkstatt.

Mittels der Chromatografie, mit der man Farbstoffe aufspaltet, galt es herauszufinden, wer einen Bankraub begangen hatte.

Der Täter hatte nämlich den Fehler begangen, einen Zahlencode mit einem Stift aufzuschreiben und diesen zu hinterlassen.

Ein Fall für Detektive, die etwas von Chemie verstehen! 

Gleich gegenüber der Forscherwerkstatt ging es bei Herrn Binakaj, dem Klassenlehrer der 6a, mathematisch zu.

Doch angesichts der Arbeit mit Tablets war es nicht verwunderlich, dass der Raum sich füllte und immer mehr Kinder Lust auf Mathe bekamen.

Mittels geeigneter Software füllten die Besucher etwa Lückentexte oder rechneten, je nach Klassenstufe 1 bis 10, die frei wählbar war, die für sie passenden Aufgaben wie z. B. Rechnen mit großen Zahlen für Klassenstufe 4. 

In der Aula war ständig buntes Treiben, denn die Button-Maschine lief heiß: Fast jeder wollte einen Button mit dem Schullogo der Schiller-Schule haben.

Auch der Fotowettbewerb zog zahlreiche Zuschauer an und ließ darüber abstimmen, wer das schönste Foto gemacht hatte. 

Abgerundet hat den Info-Tag der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule das mehr als leckere Essensangebot des Förderkreises, die viele unterschiedliche Leckereien und Getränke kostenlos zur Verfügung stellten. 

Die stille Arbeit im Hintergrund, ohne die die Lehrkräfte ihre Ideen nicht umsetzen könnten, erledigte wie immer zuverlässig Hausmeister Herr Laier.

Der Besucherandrang in der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule sprach für sich, die Schule war voll und die Gäste hatten sichtlich Spaß.

Mit diesem zufriedenen Gefühl traten am Freitagabend alle gegen 19 Uhr die Heimreise an. 

 

Welche Vorteile hat eine Gemeinschaftsschule (GMS)?

In Form einer Präsentation erklärte die Schulleitung, welche Vorteile die Gemeinschaftsschule gegenüber anderen weiterführenden Schulen zu bieten hat.

Die GMS ist – kurz gesagt – eine leistungsorientierte Schule, in der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Begabungen gefördert werden und aktiv gemeinsam lernen. 

Neben dem Hauptschul- und Realschulabschluss, kann, unter der Voraussetzung, dass von der Schülerin oder dem Schüler durchgängig auf dem so genannten erweiterten Niveau gearbeitet wurde, der Wechsel auf ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium erfolgen.

Hierfür müssen keine weiteren Zugangsprüfungen geleistet oder andere Voraussetzungen erfüllt werden.

Das hebt die GMS beispielsweise von einer Realschule ab, wo der Wechsel zwar auf ein berufliches, nicht aber auf ein allgemeinbildendes Gymnasium nach Klasse 10 möglich ist.

Dies liegt daran, dass eine Realschule nur die zwei Leistungsstufen Grundniveau und mittleres Niveau anbietet, nicht aber wie die GMS auch das erweiterte Niveau.

Die an der GMS arbeitenden Lehrkräfte sind entsprechend ausgebildet.

Das Unterrichtsangebot der GMS auf grundlegendem Niveau führt zum Hauptschulabschluss, das mittlere Niveau zum Realschulabschluss und das erweiterte Niveau zum Abitur.

Neben traditionellem Lernen miteinander findet auch eigenständiges Lernen statt.

Dabei ist die Lehrkraft weiterhin die klassische Lehrperson, darüber hinaus aber auch Lernbegleiter und Coach.

Im so genannten Lernband arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der ersten und sechsten Stunde jeweils selbstständig an verschiedensten Lernzeitaufgaben, immer unterstützt durch mindestens eine anwesende Lehrkraft, die hier als Lernbegleiter fungiert.

Die Lernzeiten wechseln mit Phasen des lehrerzentrierten (klassischen) Unterrichts sowie solcher mit Bewegung durch beispielsweise AGs ab.

Ein weiterer Vorteil bildet die Form der Ganztagesschule, wodurch die Familien entlastet werden: Lern- und Übungsphasen finden hauptsächlich in der Schule statt, Hausaufgaben gibt es selten.

Manches Lernen, etwa auf einen Test, muss natürlich dennoch auch mal zu Hause stattfinden. 

In den Klassenstufen 5 bis 8 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren unterschiedlichen Begabungen entsprechend, auf den drei unterschiedlichen Niveaus zu arbeiten.

So arbeitet eine Schülerin beispielsweise in Englisch auf dem Grundniveau, während sie in Mathematik auf dem erweiterten Niveau lernt.

Um den Lernfortschritt einzuschätzen, arbeiten alle mit so genannten Kompetenzrastern, die ihnen eine Rückmeldung dazu geben, was sie können und wie gut sie dies können.

Sie planen dabei den Lernprozess, setzen sich Ziele und finden selbst zum geeigneten Lerntempo.

Gleichzeitig bildet dies die Grundlage für Gespräche zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern und für Beratungsgespräche mit Eltern. 

Statt Noten erhalten die Schülerinnen und Schüler einen – im Vergleich aussagekräftigeren – Lernentwicklungsbericht, der auf Wunsch der Eltern mit Noten ergänzt werden kann.

Ein Wiederholen der Klassenstufe gibt es an der GMS nicht.

In den Abschlussklassen 9 und 10 gibt es dann wieder Noten und es werden dieselben Abschlussprüfungen wie an den anderen allgemeinbildenden Schulen absolviert.

 

Tag der offenen Tür mit Charity-Aktion für Ciara Sandrini im TopFit – Sudio Reilingen

Bundesliga-Ringer unterstützen Aktion: „Wir sind bis zum Umfallen für Ciara gestrampelt“

Reilingen. Sich im neuen Jahr mehr zu bewegen und fitter zu werden – Das sind Vorsätze, die sich so gut wie jeder Bürger vornimmt.

Dass dieses Ziel auch noch Ende Januar bei vielen anhält, zeigt sich anlässlich des Tag der offenen Tür im TOP FIT.

Das Team hatte sich im Vorfeld zusammengetan, um eine gemeinsame Charity-Aktion zu veranstalten. Dabei wurden ein Indoor-Cycling und eine Zumba-Party angeboten.

„Bereits in den Jahren zuvor wurden Spenden für verschiedene Projekte wie beispielsweise für die „Kinder unterm Regenbogen“ gesammelt, aber speziell für ein Kind aus der Region haben wir noch nie gesammelt“, so die Geschäftsleiterin Astrid Wörner und fügt hinzu: „die Idee, das gesammelte Geld an Ciara Sandrini zu spenden, kam alleine von dem Team.

“ Ciara Sandrini, 2012 geboren, ist an Cerebral Parese erkrankt. Ihr Ziel ist es, die im Moment noch an einen Rollstuhl gebunden ist, selbständig laufen zu können.

Dazu ist die Familie auf Spendengelder angewiesen, um die teure Operation mit den erforderlichen Rehabilitationsmaßnahmen finanzieren zu können (wir berichteten).

Seit einigen Wochen ist eine Spendenbox aufgestellt, in die die Mitglieder fleißig einbezahlt haben.

„Ein Jugendlicher, der anonym bleiben möchte, hat sogar 100€ eingeworfen“, ist Astrid Wörner begeistert von dem Engagement des Jungen.

Auch das Trinkgeld des Team fließt seit einigen Wochen in die Spendenbox mit ein. Um an den Kursen teilzunehmen, haben Mitglieder und auch Nicht-Mitglieder 15 € bezahlt, das vollständig an die Familie Sandrini gespendet wird.

Die Trainer Evi, Meltem und Katrin sowie Piero, Fabricio und Sina spenden ihr Gehalt und fahren und tanzen an diesem Tag somit ehrenamtlich.

 

Großer Dank mit einem Lächeln

Während die vielen Teilnehmer des Cycling-Kurses bereits kräftig in die Pedale treten, betrat Ciara mit ihrer Mutter Anja Sandrini den Raum.

Überwältigt von der großen Teilnehmerzahl winkte sie ihren „Helfern“ mit einem großen Lächeln begeistert zu.

Bevor am Nachmittag die Zumba-Party losging, an der Ciara mit ihrer Familie kräftig mittanzte, stiegen neben den Bundesliga-Ringern der RKG mit Trainer Wolfgang Laier unter der Anleitung von Vize-Europameister Erich Klaus auch Gemeinderat Klaus Schröder und Bürgermeister Stefan Weisbrod auf die Fahrräder.

Wie Bürgermeister Weisbrod selbst betonte, „können die durchtrainierten Ringer von unserem AV das noch besser als ich.

Wir haben gerne für Ciara alles gegeben und sind bis zum Umfallen für sie gestrampelt.

Und als Papa kennt man das Gefühl, seinen Kindern unbedingt beiseite stehen zu wollen. Es war wirklich toll dabei sein zu dürfen.“

„Da die Zahl der Zumba-Teilnehmer größer war, als erwartet, mussten wir in die Badminton-Halle ausweichen.

Dazu haben wir uns noch eine Bühne ausgeliehen“, so Astrid Wörner.

Für die 1,5 Stunden haben sich die Trainer eine Team-Choreographie ausgedacht, bei der auch Ciara in den Armen von ihrer Mama fleißig mittanzte.

„Mit den insgesamt mehr als 150 Teilnehmern und der Spendenbox kamen 3268 € zusammen“, ist Geschäftsleiterin Astrid Wörner sichtlich begeistert.

Und auch Anja Sandrini kann dem nur zustimmen und ergänzt: „Wir sind dem ganzen Team unheimlich dankbar, dass dieses Event für uns ausgerichtet wurde und die Trainer sowie Sportler an einem Sonntag so aktiv waren.“

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