Fantasy-Sports im Auftrieb

Fantasy-Sports findet immer mehr Anhänger. Dabei ist die aus den USA stammende Idee nicht neu: Die Zocker nehmen die Funktion eines Managers ein, stellen aus echten Spielerstatistiken eine Fantasy-Liga zusammen, und am Ende werden die realen Ergebnisse der jeweiligen Spieler für die Liga gewertet.

Die Regeln für die ersten Fantasy-Ligen wurde bereits 1962 von Wilfred Winkenbach, seines Zeichens Geschäftsmann und Teilhaber an dem kalifornischen Football-Club Oakland Raiders, aufgestellt.

Die ersten Fantasy-Ligen beschränkten sich auf Football und Baseball und waren in erster Linie ein Hobby im Freundeskreis.

Fantasy-Sports im Auftrieb

 Abbildung 1: https://pixabay.com/photos/quarterback-american-football-sport-67701/

Bekannt wurde die Idee, die ähnlich wie FIFA und andere virtuelle Spiele funktioniert, bei der der Spieler die Daten von echten Spielern analysieren muss, um sein Team zusammen zu stellen, durch einen Sportjournalisten, der gemeinsam mit Kollegen 1980 in einem Restaurant in Manhattan die erste offizielle Fantasy-Baseball-Liga gründete. Dank der Beteiligung von Presseleuten berichteten die Zeitungen über die neue Art von Liga und Sportwetten, bis schließlich 1989 das Fantasy Sports Magazine gegründet wurde.

Das Internet brachte den großen Durchbruch. Yahoo.com gründete 1999 eine für jedermann kostenlos zugängliche Liga und ist noch heute an der Spitze, was kostenlose Fantasy-Sportligen anbelangt.

Dabei ist Fantasy Sports längst ein Milliardengeschäft. Nach Angaben der ebenfalls 1999 gegründeten Fantasy Sports Trade Association spielen in Nordamerika inzwischen rund 60 Millionen Sportfans mit. Im Schnitt investieren sie pro Person 556 US-Dollar im Jahr.

Dabei ist es immer noch möglich, das Spiel als Hobby mit ein paar Gleichgesinnten zu spielen. Ausgewertet werden können Begegnungen bereits während des Matchs, oder am Ende des Spieltags, oder am Ende der Saison.

Wer privat spielt, kann die Art seiner Einsätze selbst bestimmen oder komplett darauf verzichten. Im Normalfall geht es aber wie bei normalen Sportwetten auch um Geld, und gesetzt werden kann ebenfalls auf deutlich mehr als nur die Tor- oder Punktergebnisse. Wer zum Beispiel in seiner Fantasy-Liga darauf wettet, dass ein bestimmter Spieler einen 90-Meter-Pass schießt und genau dieser Spieler kickt den Ball auf dem Spielfeld 90 Meter weit, hat gewonnen.

Weil Fantasy-Sports echtes Interesse an dem Sport und Grundwissen über die einzelnen Spieler voraussetzt, ziehen die Liga überwiegend gut gebildete Fans an. In den USA und Nordamerika haben 57 Prozent der Fantasy-Sports-Anhänger einen Hochschulabschluss.

Rechtlich wird darüber debattiert, ob es sich um reines Glücksspiel oder um Wetten handelt, bei denen Können und Geschick im Vordergrund stehen. Dabei ist vielen Zockern das Geld egal. Die meisten Fantasy-Sports-Fans nehmen regelmäßig auch an Wettbewerben und Turnieren teil, für die weder Geld- noch Sachpreise ausgelobt sind. Ihnen geht es in erster Linie ums Wetteifern mit anderen Sportfans und den Spaß an der Sache.

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 Abbildung 2: https://pixabay.com/photos/sport-leisure-football-ball-rush-2467181/

In Deutschland ist und bleibt König Fußball die Nummer eins, und die Bundesliga ist die Grundlage für die meisten Fantasy-Ligen in der Bundesrepublik. Daraufhin hat auch die Bundesliga selbst reagiert. Sie bietet eine offizielle Fantasy Fußball Community an, inklusive App, um jederzeit am Ball bleiben zu können.

Überhaupt sind die deutschen Fußballclubs seit längerem aktiv, was die Neuentwicklungen in punkto Sport anbelangt.

Als die für Konsolen entwickelten eSports unter Fußballfans weltweit an Popularität zunahmen, zeigten sich diverse Clubs interessiert, Kickertalente zu fördern, die ihre Talente statt auf dem grünen Rasen, auf Xbox und PlayStation demonstrieren. Neu in diesem Jahr ist die von der Deutschen Fußball Liga und EA Sports gegründete Club-Meisterschaft in der Virtuellen Bundesliga (VBL). Insgesamt kicken 22 Clubs aus der ersten und der zweiten Bundesliga um den Titel des deutschen Meisters im eFootball. Nach 21 Spieltagen liegt Werder Bremen mit 131 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz, gefolgt vom VFB Stuttgart mit 121 Punkten.

Werders Mannschaft besteht aus drei Spielen, nämlich Eleftherios „Leftinho“ Ilias, Mohammed „Moauba“ Harkous und Michael „Megabit“ Bittner. Stuttgart hat mit Marcel „VFB“ Marlut Lutz, Erhan „VFB Drerhano“ Kayman und Lukas „VFB Lukas_1004“ Seiler ebenfalls drei eSportler im Kader. Andere Clubs begnügen sich mit zwei Kickern.

Um es in Sachen Fantasy-Sport auch Neueinsteigern leicht zu machen, gibt es bei Bundesliga.de sogar Kaufempfehlungen fürs virtuelle Team. Als bester Verteidiger der abgelaufenen Saison preisen sie Jonas Hector. Der Nationalspieler steht beim 1. FC Köln unter Vertrag.

Der bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stehende Däne Janik Vestergaard kommt bei Bundesliga.de dank seines großen Könnens und seiner überragenden Körpergröße als Kaufempfehlung auf Platz zwei unter den Verteidigern.

Doch auch für Nicht-Bundesligafans gibt es immer mehr Ligen zur Auswahl.

Die britische Premier League ist als Fantasy Premier League inzwischen mit vier Millionen Spielern das weltweit größte Fantasy-Fußball-Spiel.

Aus den USA kommen die Fantasy-Ligen für Baseball, Basketball, American Football und Eishockey.

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 Abbildung 3: https://pixabay.com/photos/hit-catcher-baseball-home-plate-1407826/

Wie die Liga zusammengestellt wird, ist unterschiedlich. Bei der Standard-Liga-Variante der US-amerikanischen National Football League (NFL) wird unter den Managern ausgelost, in welcher Reihenfolge sie im Draft Spieler für ihre Teams auswählen dürfen. Das bedeutet auch, dass sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sein müssen, falls ihnen ihre Traumspieler vor der Nase weggeschnappt werden. Die Draft-Reihenfolge wird aber letztlich vom Gesamtliga-Manager bearbeitet und kann sich etwa auch nach den Vorjahresplatzierungen richten. Nach der ersten Runde geht es im Snake-Prinzip weiter: Wenn Spieler A dabei als erster wählen durfte, ist er in Runde zwei als letzter dran und in Runde drei wieder erster.

Weil die Spieler gleichzeitig Manager für ihr Fantasy-Team sind, gilt wie bei anderen Manager-Spielen auch, dass es darauf ankommt, die Mannschaft als Einheit anzusehen, selbst wenn man ohne Starpower auskommen muss.
Schließlich steht der Sport bei jeder Art Liga im Vordergrund.

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