Forscher vermuten Zusammenhang!

Steckt die „Handysucht“ hinter Depressionen und Angstzuständen?

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Seit einigen Jahren weiß man, dass die übermäßige Smartphone-Nutzung süchtig machen kann. Zudem kann sie die Gehirnchemie verändern, wie Forscher vermuten. Es wird daran geforscht, ob Angstzustände und Depressionen auch davon ausgelöst werden können. Näheres dazu berichten wir in diesem Text.

Vor einigen Jahren hat eine Forschergruppe um den Neuro-Radiologen Hyung Suk Seo von der Korea University genau das untersucht. Der Befund ist alarmierend und erschreckend zugleich: Dort wurden 16-jährige Smartphone-Benutzer genauer beobachtet und mit Magnetresonanz-Spektroskopie* (MRS) untersucht. Wie sich zeigte, hatte sich bei ihnen das Verhältnis der Neurotransmitter Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und Glutamat verändert. Dies löst vermutlich psychische Leiden wie Depression oder Angstzustände aus, berichtet die Fachzeitschrift „Psychology Today“.

Botenstoffe im Hirn geraten aus der Balance

Glutamat zählt zu den Neurotransmittern, die erregend wirken. Das heißt, es steigert die Gehirnaktivitäten. GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff, der auch als Gegenspieler zu Glutamat bezeichnet wird. Er dämpft quasi die Erregbarkeit der Nervenzellen. Bei den Untersuchungen zeigte sich, dass bei den „handysüchtigen“ Jugendlichen die Konzentration von GABA im limbischen System erhöht war. Diese Region im Gehirn gilt auch als Kontrollzentrum für Emotionen!

Frühere Studien haben gezeigt, dass GABA an der visuellen und motorischen Kontrolle und dem Regulieren verschiedener Gehirnfunktionen beteiligt ist. Das schließt die Entwicklung von Symptomen wie Depression oder Angstattacken ein. Ein ähnliches Ungleichgewicht zwischen beiden Neurotransmittern war bereits von Patienten bekannt, die unter Angstzuständen und Depressionen litten. Neurologen bringen auch die Entwicklung einer Sucht mit Funktionsstörungen im limbischen System in Verbindung.

Depression: Handysüchtige mit erhöhtem Risiko!

Handysüchtige wiesen in der Studie gegen über der Kontrollgruppe höhere Raten an Ängstlichkeit und depressiver Verstimmung auf. Ebenso waren sie von Schlaflosigkeit und gesteigerter Impulsivität geplagt. Zudem gestanden sie ein, dass das permanente Nutzen des Smartphones im Alltag ihren Schlaf und ihr soziales Leben beeinträchtige. Die Untersuchung könnte eine biochemische Erklärung für frühere Studien liefern. Diese zeigt, dass Handy- bzw. Internetsucht eine Depression oder ähnliche psychische Symptome auslösen kann.

„Graue Zellen“ gehen verloren

Große Sorge bereitet den Studien-Autoren der Verlust der sogenannten „grauen Zellen“ in der Inselrinde. Diese Region im Gehirn lässt uns Empathie empfinden und sie bestimmt die Art und die Tiefe unserer persönlichen Beziehungen. Die genaue Ursache des Ungleichgewichts der Neurotransmitter ist indes noch unklar. So vermutet der Neuro-Radiologen Hyung Suk Seo, dass der erhöhte GABA-Wert bei Internet- und Smartphone-süchtigen Jugendlichen mit einem Verlust an Funktionalität in dem kognitiven und emotionalen Nervennetz zusammenhängen könnte.

Wichtig! Öfter mal das Handy zur Seite legen.

Jedenfalls könnte diese Beeinträchtigung potentiell massive Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander haben. In Deutschland wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Frühjahr 2017 eine Studie veröffentlicht, die das mögliche Ausmaß für Deutschland erkennen lässt. Demnach sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online. Und das betrifft nur den Zeitvertreib ohne Bezug zu Beruf, Studium oder Schule!

In absoluten Zahlen heißt es dort: 270.000 Jugendliche sind „von Internetanwendungen abhängig“. Das sind etwa doppelt so viele wie 2011. Als Zugangsweg ins Internet spielt dabei das Smartphone mit 77,1 Prozent die größte Rolle.

12- bis 17-Jährige besonders gefährdet

Besonders betroffen sind jüngere Nutzer. So liegt laut BzgA bei 5,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen eine „computerspiel- oder internetbezogene Störung“ vor. Der Anteil bei den 18- bis 25-Jährigen beträgt hingegen nur 2,8 Prozent und veränderte sich seit 2011 kaum.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Die Forschergruppe aus Seoul konnte zeigen, dass eine mehrwöchige kognitive Verhaltenstherapie bei Handysüchtigen das Gleichgewicht der Neurotransmitter wieder herstellt und die Symptome so zum Verschwinden bringt.

Allerdings hat ihre Studie einen Schwachpunkt: Es nahmen nur 19 Probanden daran teil, ebenso viele bildeten die Kontrollgruppe. Aufgrund der geringen Datenmenge lassen sich die Ergebnisse nicht generalisieren. Deshalb plant Hyung Suk Seo, die Studie mit einer größeren Gruppe von Probanden zu wiederholen. Es bleibt spannend!

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*Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist ein spezielles Verfahren, mit dem es möglich ist, Konzentrationen spezifischer Moleküle in einem festgelegten Bereich des Körpers zu bestimmen.

Quelle:

https://www.focus.de/digital/handysucht-handysucht_id_7947331.html

https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/handy-sucht-destabilisiert-die-hirn-chemie/

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