Presseinformation – Gemeinde Reilingen

Presseinformation  Reilingen  Nr. 15/2021

Öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses am
15. April 2021
Auf private Bauvorhaben beschränkt blieb eine neuerliche,
öffentliche Zusammenkunft des beschließenden
Technischen Ausschusses, die am frühen
Donnerstagabend in der Aula der Schiller-
Gemeinschaftsschule abgehalten werden konnte. Bei den
fundiert umschriebenen bau- und planungsrechtlichen
Sachverhalten gab es nur wenig Nachfragen. Ein Grund
für Bürgermeister Stefan Weisbrod, Ramona Drexler und
Eva Böhm als Verfasserinnen der Sitzungsvorlagen des
Bauamtes explizit ein besonderes Lob auszusprechen.

Auf Abriss folgt Wohnhausneubau

In der „Neugasse 38“ wird gerade ein älteres Häuschen
abgerissen, welches durch einen Neubau mit Garage
ersetzt werden soll. Den Bauplänen für das auf dem 256
Quadratmeter Grundstück zu errichtende Einfamilienhaus
konnte das Ratsgremium ohne Einschränkungen zustimmen. Das traufständige Gebäude wird
dreigeschossig, wobei das dritte Geschoss rechtlich
gesehen nicht als Vollgeschoss anzusehen ist. Nach
Feststellung des Technischen Ausschusses sind die
Eckwerte von Art und Maß der geplanten baulichen
Nutzung mit der Umgebungsbebauung kompatibel.

Aus Friseursalon wird Fahrradservice

Ein vereinfachtes Verfahren reicht aus, um eine bereits
realisierte Nutzungsänderung für ein Wohn- und
Geschäftshaus in der „Friedrichstraße 13“ auf rechtlich
zulässige Füße zu stellen. Denn der im Erdgeschoss
ehemals betriebene Friseursalon wurde zwischenzeitlich
in Wohnfläche umgewandelt und in zwei rückwärtigen
Räumen zum Hofbereich ein Fahrradverleih mit Wartungs-
und Reparaturservice eingerichtet. Über die vorgezogene
Umsetzung war das Ratsgremium wenig erbaut und
missbilligte ausdrücklich das beanstandete Vorgehen. An
der baurechtlichen Zulässigkeit und dem zu erfüllenden
Einfügungsgebot indes, gab es in enger Abstimmung mit
der Baurechtsbehörde nichts auszusetzen. „Bei einer
Einstufung als „Allgemeines Wohngebiet“ sind nicht
störende Handwerksbetriebe allgemein und sonstige nicht
störende Gewerbebetriebe ausnahmsweise zugelassen“,
führte Bürgermeister Stefan Weisbrod aus. Dieser
Bewertung folgte der Technische Ausschuss einstimmig
und erklärte nachträglich das kommunale Einvernehmen.

Dispens von planungsrechtlichen Vorgaben

Um einen überdachten, direkt an die öffentliche
Verkehrsfläche anschließenden Carport, ging es in der
„Carl-Zeiss-Straße 7“. Der vorgesehene Standort
widerspricht allerdings den Vorgaben des Bebauungsplanes. Das Ratsgremium erkannte dennoch
keine relevanten Gründe, in diesem Fall ein
Einvernehmen zu versagen und stimmte einem
entsprechenden Befreiungsantrag zu.

Flachdachbau überschreitet zulässiges Höhenmaß

Bei einem geplanten Neubau eines dreigeschossigen
Einfamilienhauses mit Garage „Am Feldrain 28“ will der
Bauherr von den Vorgaben des Bebauungsplanes
abweichen. Mit der straßenseitig auf eine Länge von 5,0
Meter und eine Breite von 0,3 Meter überschrittenen
Baugrenze mochten sich die Ratsmitglieder noch
anfreunden. Da die Toleranzwerte noch unterschritten
werden, stand einer einstimmig akzeptierten Befreiung
nichts im Wege.
Das galt aber nicht für eine vom Bebauungsplan deutlich
abweichende Gebäudehöhe von 9,0 Meter. „Das geplante
Staffelgeschoss des Flachdachbaus ist nach der
maßgeblichen Nutzungsschablone nicht zulässig“, stellte
Bürgermeister Stefan Weisbrod unmissverständlich fest.
Und die oberste Außenwand sei auf maximal 6,70 Meter
begrenzt. Bei einer Überschreitung von knapp 35 Prozent
sah deshalb eine deutliche Ratsmehrheit keine andere
Alternative, als das geforderte Einvernehmen für die
„grobe Abweichung“ zu versagen. Zu registrieren waren
eine Nein-Stimme und eine Stimmenthaltung.

Zaunfeldanlage und Carport erlaubt

Im zweiten Anlauf zugelassen hat das Ratsgremium eine
1,80 Meter hohe, jetzt offener gestaltete und auf 12,20
Meter Länge reduzierte Zaunfeldanlage aus Aluminium
„Am Feldrain 3“, sowie eine mit knapp sechs Prozent
überschrittene Grundflächenzahl. Einem früheren, deutlich weitergehenden Antrag war noch am 08. Februar das
Einvernehmen versagt worden.

Maßvorgaben bei Einfriedung und Terrassenbau
verletzt

Auch bei einem Antragsteller „Am Feldrain 12“ blieb der
Technische Ausschuss nachsichtig und erklärte sein
Einvernehmen für eine 1,80 Meter hohe, offen gestaltete
Zaunfeldanlage aus Aluminium. Zugleich akzeptiert wurde
eine auf 3,60 mal 8,00 Meter erweiterte Terrasse. Sie wird
nicht nur zum Teil außerhalb des vorgegebenen
Baufensters angelegt. Auch die Obergrenze der
zulässigen überbaubaren Grundfläche muss um knapp 15
Quadratmeter überschritten werden.

„Fröschauweg“ nicht mehr durchgängig als Rad- und
Fußweg nutzbar

Abschließend überraschte die Information, dass der
parallel zur verkehrsreichen Hauptstraße verlaufende
„Fröschauweg“ zwischen „Rewe-Markt“ und
„Wörschgasse“ gesperrt wurde. Da es sich um eine
private Grundstücksfläche handele, beanspruche
Landwirtschaftsmeister Klaus Schröder sein
verfassungsmäßig garantiertes Eigentumsrecht, erklärte
Weisbrod. Die Schließung stehe wohl im Kontext mit
Corona-Auflagen der Erntehelfer. Als Bürgermeister
bedauere er ausdrücklich, dass Schröder aus der
gebildeten gemeinsamen Solidargemeinschaft ausschere,
die den Rad- und Fußweg in Ortsrandlage trotz fehlender
Flurbereinigung auch auf privatem Grund und Boden
ermöglicht habe.
Peter Geng (Freie Wähler) zeigte Verständnis für seinen
Landwirtskollegen. Der Erzeugerbetrieb setze seine Spargel und Erdbeeren vorwiegend über Großabnehmer
ab, weshalb er mehrfach zertifiziert und zur strikten
Einhaltung diverser Hygienevorgaben verpflichtet sei. So
könne es beispielsweise nicht hingenommen werden,
dass sich Unbefugte auf dem Betriebsgelände aufhalten
und Betriebsabläufe beeinträchtigt werden. Als Folge einer
verschärften Corona-Lage komme der Betrieb nicht
umhin, einen Kontakt von Erntehelfern mit großen, wie
kleinen Besuchern zu verhindern, die den Betrieb immer
wieder als einen frei zugänglichen „Schauhof“ ansehen
würden. So sehr Betriebsinhaber Klaus Schröder auch
eine Schließung des ausschließlich in privatem Eigentum
befindlichen Weges bedaure, aber die Risikoabschätzung
und zu sichernde Betriebsabläufe ließen keine Alternative
zu.

Landwirt Klaus Schröder schließt den durch sein Hofgut
führenden „Fröschauweg“ für Radfahrer und Fußgänger.
Die Toranlage wird gerade eingebaut.

 

Peter Schell (FDP) verwies auf die Historie des
„Fröschauweges“, woraus er ein entstandenes
Gewohnheitsrecht für Fußgänger und Radfahrer ableitete.
Heinrich Dorn (SPD) appellierte an Landwirt Schröder, als
Konsequenz auf sein Handeln künftig die Zu- und Abfahrt
zu seinen Betrieb ausschließlich über eigenes Gelände zu
regeln. Die Debatte beendete Bürgermeister Stefan
Weisbrod mit dem Verweis auf ein „abendfüllendes
Thema“, das schon in der Vergangenheit mehrfach
juristisch bewertet worden sei.

Sachstände abgefragt und Probleme angesprochen

Aus der Ratsrunde wurden einmal mehr diverse
kommunale Themen aufgegriffen, Sachstände abgefragt
und auf örtliche Probleme hingewiesen.
Anette Schweiger (CDU) erneuerte ihren Vorschlag, sich
der unbefriedigenden Verkehrssituation in der
Friedrichstraße, respektive dem ruhenden Verkehr
anzunehmen. Zugleich beanstandete sie die private Baustellenabsicherung, die seit längerem das Parken auf
dem Platz in der Speyerer Straße 14 behindere. Eine
weitere Nachfrage galt dem möglichen Überbau bei einem
Bauprojekt in der „Alten Friedhofstraße“ und noch freien
Baugrundstücken im Wohnungsbaugebiet „Herten II“.
Sabine Petzold (Freie Wähler) wollte wissen, wann die
zugesagten zwei Kleinfeldtore auf dem Bolzplatz hinter
den Fritz-Mannherz-Hallen aufgestellt und den Kindern ein
Ersatz für den aufgegebenen Bolzplatz in der verlängerten
Haydnallee geboten werden könne. Die
vandalismussicheren Tore wurden bestellt und ein
Liefertermin sei noch nicht absehbar, antwortete
Bauamtsleiterin Ramona Drexler. Patricia Faber (Freie
Wähler) wurde bestätigt, dass die schadhaften
Papierkörbe auf den Spielplätzen mittlerweile ersetzt
worden seien. Lisa Dorn (Grüne) wünschte sich einen
Sonnenschutz für die stählernen Kinderrutschen auf den
Spielplätzen und sorgte sich um die widerrechtlich
abgestellten PKW, die eine problemlose Gehwegnutzung
verhindern. (jd)

Aufgabe der temporären Übergangslösung zum 23.
April
KiTa „Die kleinen Sterne“ zieht auf Dauer in das
Obergeschoss des E-Baus der Schiller-
Gemeinschaftsschule
In wenigen Tagen ist es soweit. Die kommunale
Kindertageseinrichtung „Die kleinen Sterne“ verändert
ihren Standort. Am Freitag, 23. April kann die modular
aufgebaute Einrichtung „Am Feldrain“ als temporäre
Übergangslösung aufgegeben und auf Dauer das
Obergeschoss des E-Baus der Friedrich-von-Schiller-
Gemeinschaftsschule bezogen werden. Dort ist für die
Aufnahme der neuen Bewohner alles vorbereitet. Lediglich
etwa ein Viertel Jahr haben die von eigenen Kräften
unterstützten örtlichen Handwerker benötigt, um die
ehemaligen Klassenzimmer in eine Kinder-
Tageseinrichtung umzuwandeln. In den wenigen, bis zum
Umzug noch verbleibenden Tagen stehen nur noch einige
Abschlussarbeiten, sowie die Endreinigung an. „Bei den
Außenanlagen legt der kommunale Bauhof noch letzte
Hand an. “
Ob die ursprünglich angenommenen Kosten von rund
425.000 Euro auskömmlich sind, steht noch nicht
abschließend fest. Der als Bauleiter fungierende
Diplomingenieur (FH) Markus Lützel ist sich aber sicher,
dass diese Obergrenze auf jeden Fall deutlich
unterschritten werden kann. Idealerweise zum Umzug
kann die Gemeinde auf erste Förderzusagen verweisen.
Aus dem Investitionsprogramm für die Kinderbetreuung
hat der Bund 66.000 Euro zugesagt. Eine
Bedarfszuweisung darf zudem noch aus dem
Ausgleichstock erwartet werden.

Wiedereröffnung nach nur einem Schließtag

Auch die Erzieher/innen der Kindertagesstätte fühlen sich,
unterstützt von Hausmeister Herbert Nehiba, auf den
Umzug bestens vorbereitet. Schon seit Tagen werden die
KiTa-Utensilien zusammengestellt. Ihren Abtransport
übernimmt am Freitag der kommunale Bauhof. An diesem
Tag muss die Betreuungseinrichtung einen Schließtag
einlegen.
Schon am folgenden Montag, 26. April, soll die
Kindertagesstätte in der Wilhelmstraße 42/2 ihren Betrieb
aufnehmen. Auf 435 Quadratmeter Nutzfläche verteilen
sich Intensiv-, Essen-, Schlaf-, Personal-, Büro- und
Sanitärräume für eine Krippengruppe mit bis zu 10
Kindern und eine Kindergartengruppe mit bis zu 25
Kindern.
„Alle in der bisherigen Einrichtung betreuten Kinder
können damit zusammen bleiben“, hebt KiTa-Leiterin Lisa
Laag gemeinsam mit Eva Krause hervor, die ihre
Vertretung vor Ort sein wird. Bei Kindern und
pädagogischen Fachkräften sei die Vorfreude auf den
langersehnten Umzug groß, erwarte sie doch ein
„Traumhaus“, wie es schon „Frau Giraffe“ bei der Suche
nach einem neuen Zuhause in einer tierischen
Bilderbuchgeschichte erleben durfte. „Die neue Unterkunft
ist im Verlauf von kleinen Spaziergängen schon mehrfach
von außen inspiziert worden und begleitet die Kinder seit
Tagen auch im Gruppenalltag“, bestätigt Lisa Laag. Am
meisten werde den neuen, großen Räumen, einer
Werkbank und einem großzügigen Außengelände zum
Spielen und Toben entgegengefiebert. Auch die Nähe zu
den Schülern im Erdgeschoss des E-Gebäudes sei für die
zukünftigen Erstklässler ein stärkender Rückhalt. „Sie
freuen sich darauf, auch als Schulkind ihre ehemaligen
Erzieherinnen weiterhin sehen zu können“. (jd)

 


Nutzergerechte Waschplätze und WC erleichtern das
frühzeitige Erlernen von Hygiene.


Hausmeister Herbert Nehiba kümmert sich um den Einbau
von Küche und Durchreiche.
Bild Sterne E(KiTa Sterne)
Bei einem Spaziergang verschaffen sich die Kinder einen
ersten Eindruck von ihrem künftigen „Traumhaus“.


Die Gebäuderückseite mit dem vom Schulbetrieb
separierten Treppenzugang zum Obergeschoss.
Vorgelagert ist der allein den KiTa-Kindern zustehende,
großzügige Freibereich.

Wertvoller Bestandteil der Landschaftsstruktur

Regulierender Pflegeeingriff am „Nachtwaidgraben“
erhält Grabenfunktion und Lebensraum für Tiere und
Pflanzen
Einst verlief am Nordrand der Gemeinde der „Kinzig-Murr-
Fluss“, der seit mindestens 6.000 Jahren kein Wasser
mehr führt. Auszumachen sind seine längst überformten
Spuren kaum noch, allenfalls durch heute noch
anzutreffende Geländeschlingen. An einer solchen
Schlinge orientiert sich der Verlauf des
„Nachtwaidgrabens“, der zunächst in Richtung Westen
führt und dann nach Norden abschwenkt. Dieser
Geländeeinschnitt erfüllt eine wichtige Aufgabe als
Korrektiv des Wasserhaushalts in diesem Feuchtgebiet.
Bei Dauerregen kann sich in dem Grabensystem das
Oberflächenwasser sammeln und abgeleitet werden. Auch
die Entwässerung der Dachflächen von Fritz-Mannherz-Hallen und Schulen erfolgt noch heute über den
„Nachtwaidgraben“.
Zunächst quert der per Rechtsverordnung geschützte
Graben das Wohnbaugebiet „Nachtwaid“. Für die
regelmäßigen Unterhaltungsarbeiten ist dort ein
beidseitiger, drei Meter breiter Gewässerrandstreifen
ausgebildet. In der Fortsetzung führt der Graben durch
das Spiel-, Sport-, Freizeitzentrum, weiter entlang auf der
Ostseite der Siemensstraße, den „Alten Rottweg“ und die
„Landesstraße 723“ unterquerend weiter in Richtung
Hockenheim. Im Außenbereich hat sich der naturnahe
Graben zu einem wertvollen Bestandteil der
Landschaftsstruktur mit vielfältigen ökologischen
Funktionen, einem Lebensraum für Pflanzen und Tiere
entwickelt. Viele Wildtiere nutzen das Grabensystem als
Rückzugsgebiet, das ihnen Nahrung,
Versteckmöglichkeiten, Brut-, Nist-, Laich- und
Überwinterungsplätze bietet.

Besondere Funktion im Biotopverbund

„Um die besondere Funktion im Biotopverbund zu
erhalten, muss auch dieses Grabensystem regelmäßig
gepflegt werden“, erklärt Bürgermeister Stefan Weisbrod.
Denn Boden- und Nährstoffeinträge der angrenzenden
Nutzflächen förderten ein starkes Pflanzenwachstum.
Ohne einen regulierenden Eingriff würden sich
Grabenfunktion und Lebensraum verändern. Die
Entwässerungswirkung ginge verloren und die für
Feuchtgebiete charakteristischen Pflanzen und Tierarten
würden verschwinden. Abhilfe verschaffe eine
Entkrautung, die übermäßigem Pflanzenwuchs Einhalt
gebiete, sowie das Entfernen von angesammeltem
Schlamm. Entscheidend komme es dabei auf eine
schonende Vorgehensweise an, betont Stefan Weisbrod.

Der letzte regulierende Eingriff liegt schon zwei Monate
zurück. Im Februar waren die Landschaftspfleger der
Ketscher Firma Hans Rinklef im nördlichen, etwa 400
Meter langen Grabenabschnitt zwischen „Alter Rottweg“
und Gemarkungsgrenze zu Hockenheim im Einsatz. In
dem dort relativ flachen, zwischen stattlichen
Hybridpappeln verlaufenden Grabenbett, gingen die
Spezialisten dem ausufernden Bewuchs mit Bagger und
Forstmulcher zu leibe. (jd)

Fotos: jd
Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen: Der
zugewachsene Nachtwaidgraben an der Siemensstraße.

 

 

Ein mannshoher Durchlass unterquert den viel befahrenen
„Alten Rottweg“.

Der Grabenabschnitt zwischen „Alter Rottweg“ und
Gemarkungsgrenze an der L 723 nach einem
regulierenden Pflegeeingriff.

 

Flauschiger Nachwuchs bei den Graugänsen
Sie ist auch in unserer Region ungefährdet und gilt als
eine der häufigsten einheimischen Gänsearten: Die
Graugans. Etwa 30 Tage brütet das Weibchen in dem mit
Daunen und Grashalmen ausgepolsterten Nest meist vier
bis neun Eier aus. In der zweiten Aprilhälfte ist es dann
soweit und der Nachwuchs stellt sich ein. Schon nach
wenigen Tagen ist das in lebenslanger Monogamie
lebende Elternpaar mit den flauschigen gelben Küken,
auch Gössel genannt, auf Erkundungstour. Quirlig wuseln
die plüschigen Kleinen über das feuchte Grünland oder
tanzen wie Korken auf den Wellen. Diszipliniert bleiben sie dabei in der Gruppe zusammen, rührend umsorgt von den
aufmerksamen Eltern. (jd)

Foto: Alois Heiler

Diese tierische Großfamilie mit sage und schreibe 14
Küken hat unser Fotograf im Naturschutzgebiet der
Wagbachniederung entdeckt.

 

Sanierungssprechstunde
Offene Fragen im Rahmen der Ortskernsanierung
„Reilingen III“, insbesondere zu Fördermöglichkeiten und
Abwicklung von Maßnahmen, können in der nächsten
Sanierungssprechstunde
am Freitag, den 30. April 2021, ab 14.30 Uhr,
mit dem Sanierungsbetreuer Norbert Geissel kostenlos
und unverbindlich erörtert werden. Die Beratung erfolgt
zur Zeit nur telefonisch oder per E-Mail.
Bei Interesse bitten wir um vorherige telefonische
Anmeldung im Bauamt (Frau Böhm, Tel. 06205/952-213,
eva.boehm@reilingen.de).

Rathaus wegen interner Fortbildung nur
eingeschränkt erreichbar
Am Donnerstag, den 22. April findet eine interne
Fortbildung der VerwaltungsmitarbeiterInnen der
Gemeinde Reilingen statt. Daher ist das Rathaus nicht mit
allen Angestellten besetzt. Aus diesem Grund sind
einzelne Amtsbereiche nur eingeschränkt erreichbar.
Bitte haben Sie Verständnis

 

GLOBUS-Markt Hockenheim übergab großzügige
Spende an die „Kleinen Sterne“
Unser bisheriges Domizil, die Module „Am Feldrain“,
gehört nun bald der Vergangenheit an. Nächste Woche
steht der Umzug in unsere neuen Räume in der
Wilhelmsstraße an. Wir sind schon alle sehr aufgeregt und
gespannt auf die kommenden Wochen. Schnell soll die
Betreuung in geregelten Bahnen laufen und der Umzug
der Vergangenheit angehören. Dazu gehört, dass alle
Kräfte für ein schnelles Einrichten der Räume gesammelt
werden. Die Kinder, die Eltern und die pädagogischen
Kräfte sollen sich bald pudelwohl fühlen und gemeinsam
die neuen Räume mit Leben, Lachen und Freude erfüllen.
Unser Elternbeirat war in der letzten Zeit auch sehr aktiv,
uns noch das eine oder andere Lieblingsstück, was
vielleicht nicht unbedingt auf der Dringlichkeitsliste steht,
zu ermöglichen anzuschaffen. Freundlicherweise stellte
uns der GLOBUS- Markt Hockenheim eine großzügige
Spende von 250 Euro zur Verfügung. Wir werden davon
Fahrzeuge für unseren Außenbereich anschaffen, was
den Kindern sicherlich eine große Freude bereitet.
Unser Dank gilt unserem regen Elternbeirat. Dem
GLOBUS-Markt Hockenheim sagen wir auch ein ganz
herzliches Dankeschön!
Unser bisheriges Domizil, die Module „Am Feldrain“,
gehört nun bald der Vergangenheit an. Nächste Woche
steht der Umzug in unsere neuen Räume in der
Wilhelmsstraße an. Wir sind schon alle sehr aufgeregt und
gespannt auf die kommenden Wochen. Schnell soll die
Betreuung in geregelten Bahnen laufen und der Umzug
der Vergangenheit angehören. Dazu gehört, dass alle
Kräfte für ein schnelles Einrichten der Räume gesammelt
werden. Die Kinder, die Eltern und die pädagogischen
Kräfte sollen sich bald pudelwohl fühlen und gemeinsam
die neuen Räume mit Leben, Lachen und Freude erfüllen. Unser Elternbeirat war in der letzten Zeit auch sehr aktiv,
uns noch das eine oder andere Lieblingsstück, was
vielleicht nicht unbedingt auf der Dringlichkeitsliste steht,
zu ermöglichen anzuschaffen. Freundlicherweise stellte
uns der GLOBUS- Markt Hockenheim eine großzügige
Spende von 250 Euro zur Verfügung. Wir werden davon
Fahrzeuge für unseren Außenbereich anschaffen, was
den Kindern sicherlich eine große Freude bereitet.
Unser Dank gilt unserem regen Elternbeirat. Dem
GLOBUS-Markt Hockenheim sagen wir auch ein ganz
herzliches Dankeschön!

Sterne Spende: Spendenübergabe im Globus-
Hockenheim

Ostereiersuche für die Kleinen Hasen
Dieses Jahr hoppelte der Osterhase auch im Haus der
Kleinen Hasen vorbei, um den Hasenkindern eine kleine
Freude zu bereiten. Die Aufregung war groß, als die
Kinder sich auf den Weg nach draußen machten, um die
Osternester zu suchen.
Um die Aktion bei 5 Gruppen relativ zeitgleich starten zu
können, durften einige Gruppen bei Familie Stadtler im
eigenen Garten und andere Gruppen im Kitagarten auf die
Suche gehen.  
Das pädagogische Personal hatte schöne Häschentüten
vorbereitet, die die Kinder mit leuchtenden Augen
auspackten. Groß war die Freude über Kreide in Eierform
und über Ostereier.
Außerdem wurden mit den Kindern tolle Ostergeschenke
gebastelt, die sie dann ihren Eltern zum Fest verschenken
konnten.
Ein ganz herzliches Dankeschön gilt dem pädagogischen
Personal für die Organisation und die Durchführung dieser gelungenen Osteraktion und Familie Stadtler, die
freundlicherweise ihren Garten zur Verfügung gestellt
hatte.


Hasen1: Große Freude bei den Wüstenhasen über die
Osterüberraschung.


Hasen2: Auch die kleinsten vom Haus der kleinen Hasen
gingen auf Osternestersuche.

 

Schnelltests für die Schülerinnen und Schüler der
Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule
Kurz vor Beginn des Wechselbetriebs für die SchülerInnen
am 19.04.2021 erhielt die Friedrich-von-Schiller
Gemeinschaftsschule mit maßgeblicher Unterstützung der
Gemeinde Reilingen 1000 Schnelltests des Herstellers
Hotgen. Der Großteil der Grundschuleltern stand bereits
ab 7.30 Uhr vor dem Sekretariat, um sich die Testkits
abzuholen.
Am Freitag, 16. April, wurden die Test-Sets für die Woche
ab 19. April bereits über die Eltern an die 260
Grundschüler verteilt. Die entsprechenden Tests sollen
montags und donnerstags von den Schülern gemeinsam
mit ihren Eltern vor Schulbeginn zu Hause durchgeführt
werden.
Mit Beginn der indirekten Testpflicht am 19.04.2021 an
den Schulen in Baden-Württemberg sind zwei Tests pro
Schulwoche vorgeschrieben.
Ein Nachweis über den durchgeführten Test mit
Testergebnis ist von allen Grundschul-Kindern dem
KlassenlehrerIn zu Unterrichtsbeginn vorzulegen. Sollte
ein Schüler zu Hause positiv auf Covid-19 getestet
werden, muss das Ergebnis telefonisch dem Sekretariat,

Frau Rehberger, Tel.: 06205/922214, mitgeteilt werden.
Zusätzlich ist dann auch ein PCR-Test erforderlich.
Die SchülerInnen der Sekundarstufe testen sich bereits ab
19.04.2021 mit Anleitung und Unterstützung von Herrn
Sommer von der Stadtapotheke Walldorf, verstärkt durch
die beiden Kernzeitdamen Frau Christel Lombardo und
Frau Ina Menger.
Die Schulleitung freut sich, die Schülerinnen und Schüler
nun wieder im Wechselmodell in der Schule begrüßen zu
dürfen und bedankt sich ganz herzlich bei allen
Beteiligten.


Schulsekretärin Elisa Rehberger bei der
Ausgabe der Selbsttests an die Eltern

 

                                                                                                             

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